Cuche und Défago Vierter und Fünfter - Sieg von Blardone
publiziert: Samstag, 2. Dez 2006 / 23:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 2. Dez 2006 / 23:59 Uhr

Der Höhenflug der Schweizer Männer hält an, auch wenns diesmal keinen Podestplatz gab. Didier Cuche (4.) und Didier Défago (5.) verfehlten diesen im Weltcup-Riesen in Beaver Creek nur knapp.

«Max» Blardone gewann das Rennen, Leader Bode Miller fiel auf den 12. Platz zurück.

Der Rückstand aufs Podest betrug für die beiden Schweizer aber doch schon über eine halbe Sekunde. Die ersten drei, Massimiliano Blardone, Aksel Lund Svindal und Ted Ligety waren nur durch sieben Hundertstelsekunden getrennt. Svindal verbesserte sich dank Laufbestzeit vom 11. auf den 2. Platz.

Der Norweger hatte am Donnerstag schon die Superkombination gewonnen. Dagegen stürzte Bode Miller nach einem groben Fehler vom 1. auf den 12. Platz ab. Schon am Donnerstag in der Kombination hatte der Amerikaner eine Siegchance leichtfertig preisgegeben. Für Blardone ist dies der dritte Sieg nach Adelboden 2005 und Alta Badia 2006.

Die (West-)Schweizer bestätigten ihre gute Form. Didier Cuche fuhr den besten Riesenslalom seit dem 2. Platz im Dezember 2004 in Flachau. Drei Wochen danach hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Den ganzen letzten Winter war er in dieser Disziplin nie in den Top 8 gewesen. Didier Défago, der sich im 2. Lauf vom 9. auf den 5. Platz steigerte, erzielte sein bestes Riesenslalom-Resultat überhaupt. Die beste Klassierung stellte ein 6. Rang aus dem Jahr 2002 in Alta Badia dar.

Als dritter Schweizer vermochte sich noch Daniel Albrecht im 26. Rang zu klassieren. Sein Rückstand nach zwei mittelmässigen Fahrten betrug aber schon fast drei Sekunden. Marc Berthod, Zweiter in der Superkombination vom Donnerstag, schied im ersten Lauf ebenso aus wie Marc Gini, Marco Büchel und der Weltcup-Leader Peter Fill.

Eine weitere Schlappe erlitten die Österreicher. Rainer Schönfelder als Bester musste sich mit dem 8. Rang begnügen. Und Benjamin Raich, der Riesenslalom-Olympiasieger und Weltcup-Gesamtsieger des letzten Winters, kam über den 11. Platz nicht hinaus - eine ungewohnte Bilanz für das Austria-Team.

Schlussklassement:
1. Massimiliano Blardone (It) 2:27,88. 2. Aksel Lund Svindal (No) 0,04 zurück. 3. Ted Ligety (USA) 0,07. 4. Didier Cuche (Sz) 0,58. 5. Didier Défago (Sz) 0,77. 6. Davide Simoncelli (It) 0,78. 7. Kalle Palander (Fi) 0,88. 8. Rainer Schönfelder (Ö) 0,90. 9. François Bourque (Ka) 0,93. 10. Hermann Maier (Ö) 1,02. 11. Benjamin Raich (Ö) 1,07. 12. Bode Miller (USA) 1,11. 13. Giorgio Rocca (It) 1,54. 14. Thomas Grandi (Ka) 1,65. 15. Alessandro Roberto (It) 1,84.

16. Steve Missillier (Fr) 1,87. 17. Mario Matt (Ö) 1,93. 18. Stephan Görgl (Ö) 1,96. 19. Christoph Gruber (Ö) 2,14. 20. Manfred Mölgg (It) 2,25. 21. Markus Larsson (Sd) 2,28. 22. Felix Neureuther (De) 2,31. 23. Alberto Schieppati (It) 2,36. 24. Michael Walchhofer (Ö) 2,60. 25. Patrick Bechter (Ö) 2,74. 26. Daniel Albrecht (Sz) 2,87. 27. James Cochran (USA) 2,99. 28. Ales Gorza (Sln) 3,05. 29. Michael Gufler (It) 3,55. 30. Thomas Frey (Fr) 3,60.

Im 1. Lauf ausgeschieden: Hannes Reichelt (Ö), Erik Schlopy (USA), Marco Büchel (Lie), Peter Fill (It), Marc Berthod (Sz), Mario Scheiber (Ö), Marc Gini (Sz).

(fest/Si)

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