Cup-Revanche auf dem Hardturm
publiziert: Mittwoch, 25. Jul 2007 / 23:33 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Jul 2007 / 16:13 Uhr

Mit den Spielen Zürich - Luzern und Neuchâtel Xamax - Thun schliesst die Axpo Super League am Donnerstagabend ihr Pensum der 2. Runde ab. Für den FCZ geht es darum, nach dem resultatmässig missglückten Saisonauftakt in Basel eine Reaktion zu zeigen.

Trainer Bernard Challandes (l): «Wir müssen mehr in die Tiefe spielen, noch weitere Wege gehen.»
Trainer Bernard Challandes (l): «Wir müssen mehr in die Tiefe spielen, noch weitere Wege gehen.»
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Der FC Zürich konnte im verlorenen Startspiel im St.-Jakob-Park (0:1) jene Schwäche nicht kaschieren, die ihm schon während der Saisonvorbereitung öfters nachgesagt wurde. «In der Offensive fehlt noch das gewisse Etwas», formulierte es Trainer Bernard Challandes. «Wir müssen mehr in die Tiefe spielen, noch weitere Wege gehen.»

Mit welcher Angriffsformation der Romand die Revanche für das bittere Ausscheiden im Halbfinal des letzten Swisscom Cups beginnen wird, hängt vom Gesundheitszustand Raffaels ab. Der Brasilianer hat Adduktorenprobleme und konnte gestern nur dosiert trainieren.

Sollte Raffael ausfallen, dürfte der gegen Basel noch blass gebliebene Tunesier Yassine Chikhaoui an der Seite Eric Hasslis auflaufen. «Auf dieser Position hat er bei Sahel Sousse fast immer gespielt», so Challandes. Und weil der gesetzte Brasilianer Cesar seine Grippe auskuriert hat, sind ohnehin personelle Änderungen zu erwarten. Challandes erwartet gegen Luzern einen Sieg.

«Wir sind Meister und spielen zu Hause, also wollen wir gewinnen.» FCZ-Manager Fredy Bickel schätzte den Gegner in einem Interview mit der «Neuen Luzerner Zeitung» in einer ähnlichen Situation wie seinen Klub. «Sie haben das zweite Jahr in Angriff genommen und müssen sich bestätigen. Sie sind gefährlich -- aber wie wir: auf beide Seiten.»

Super-League-Debüt für van Eck

Die Thuner Ouvertüre erfolgt nach dem abgesagten und auf den 7. August verschobenen Spiel gegen Sion nun in Neuenburg. René van Eck, der mit fünftägiger Verspätung zu seinem Trainerdebüt in der Super League gelangen wird, schätzt den Gegner, den er aus der letzten Challenge-League-Rückrunde mit Wohlen noch zu kennen scheint, als «sehr aggressiv» ein. Der Holländer kann auf das komplette Kader zählen. Die Spielberechtigung für den slowakischen Verteidiger Lubomir Guldan ist eingetroffen.

Es würde nicht erstaunen, wenn das Thuner Gastspiel auf der Maladière von einer fünfstelligen Zuschauerzahl verfolgt wird. Xamax trug letztmals vor 38 Monaten ein Super-League-Heimspiel im mittlerweile komplett umgestalteten Stadion am Neuenburger See aus.

Die Donnerstag-Spiele der 2. Runde in der Axpo Super League im Detail:

Zürich - Luzern (Spiele der letzten Saison: 2:0, 0:2, 2:0, 3:0). Donnerstag, 19.45 Uhr (live/Teleclub).
Absenzen: Büchel, Stanic, Stucki; Makanaki, Seoane, Thuram (alle verletzt). -- Fraglich: Raffael; keiner.
Bemerkungen: Meister Zürich bestreitet sein viertletztes Heimspiel auf dem Hardturm vor dem Umzug in den neuen Letzigrund mit guten Erinnerungen an die letzte Meisterschaftssaison. Gegen Luzern gewann der FCZ drei von vier Partien und blieb in diesen stets ohne Gegentor. Allerdings setzte es gegen die Innerschweizer im Halbfinal des Swisscom Cup 2006/07 eine 2:3-Niederlage ab.

Neuchâtel Xamax - Thun (keine Duelle 2006/07). Donnerstag, 19.45 Uhr.
Absenzen: Besle (gesperrt), Jaquet (verletzt), Wüthrich (U18-Nationateam); keine. -- Fraglich: Keiner; Portmann.
Bemerkungen: Xamax nimmt das Heimpensum in der Super League mit der Referenz von 16 Spielen ohne Niederlage in Serie in Angriff. Die letzte Partie auf höchster nationaler Stufe war der 2:0-Sieg gegen Vaduz im Hinspiel der Auf-/Abstiegsbarrage am 29. Mai 2004. Die Heimbilanz gegen Thun liest sich aus Neuenburger Sicht nicht gerade positiv. Von neun Spielen gewann Xamax nur drei.

(fest/Si)

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