WM in Lausanne
Curling: Schweizer vor den Spielen der Wahrheit
publiziert: Mittwoch, 4. Apr 2001 / 21:25 Uhr

Lausanne - Das Männerteam von Biel-Touring mit Skip Andreas Schwaller muss an der Curling-WM in Lausanne nach einer 2:9-Niederlage gegen Schweden weiterhin schwer um die Halbfinal-Teilnahme und die damit verbundene Olympia-Qualifikation kämpfen.

Die Schweizer trafen gestern Abend auf Europameister Finnland -- das Spiel ging nach Redaktionsschluss zu Ende -- und spielen heute zum Abschluss der Vorrunde gegen Norwegen. Aufgrund der Ranglistenkonstellation liess sich bis gestern nicht sagen, ob die Schweizer eine oder beide Partien gewinnen mussten, um zumindest die Tie-breaks für die Halbfinals zu erreichen.

Die Niederlage gegen die Schweden, die 1997 in Bern die letzte WM in der Schweiz gewonnen hatten, stand bereits nach drei Ends praktisch fest: Vier «gestohlene» Steine führten zu einem 0:6- Rückstand. Nach einem weiteren Dreierhaus im 6. End gaben die Schweizer auf.

Solothurn-Wengi fasst Turin 2006 ins Auge

Für das Schweizer Frauenteam setzte sich das Debakel fort. Die Solothurnerinnen um Skip Nadja Heuer verloren gegen die ihrerseits nicht überzeugend aufspielenden Schwedinnen 4:9 und stehen auch nach acht Partien ohne Sieg da. In der letzten Vorrundenpartie treffen sie auf Kanada, das sich im Turnierverlauf gesteigert hat und an der Spitze liegt. Selbst bei einem Sieg werden die Solothurnerinnen das Turnier mit der schlechtesten WM-Bilanz eines Schweizer Frauenteams in 23 Jahren abschliessen.

Vera Heuer, Sybil Bachofen, Yvonne Schlunegger, Carmen Küng, Nadja Heuer und Coach Marianne Wenger-Uhlmann werfen die Flinte aber nicht ins Korn. Den Rest der WM betrachten sie bereits als Neuanfang. Ihr neues Ziel sind die Olympischen Spiele 2006 in Turin. Die im Durchschnitt erst 24-jährigen Solothurnerinnen wollen aus ihrem ersten schlechten internationalen Turnier die Lehren ziehen und in der gleichen Besetzung weiterfahren.

Theoretisch besteht sogar die Möglichkeit, dass sich die Solothurnerinnen noch einmal für die nächstjährigen Spiele in Salt Lake City ins Gespräch bringen. Die nunmehr als Olympia-Team feststehenden WM-Zweiten aus Bern um Skip Luzia Ebnöther müssen die Qualifikation an der EM im Dezember in Vierumäki (Fi) mit mindestens dem 6. Platz (unter 8 Teams) bestätigen. Sonst käme es zu einem Best-of-5-Playoff zwischen Bern und Solothurn-Wengi.

(kil/sda)

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