Curling: WM-Bestnoten für die Schweizer Curler
publiziert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 23:38 Uhr

7:4 gegen die USA, 8:3 gegen Schweden: Nach zwei weiteren Erfolgen stehen die Schweizer Curler um Skip Ralph Stöckli an den Weltmeisterschaften in Winnipeg fast schon in den Halbfinals. Derweil haben die Schweizerinnen (Nicole Strausak) mit der fünften Niederlage in Serie fast alle Chancen verspielt.

Erfolgreiche Schweizer.
Erfolgreiche Schweizer.
Das St. Galler Männerteam bilanziert nun 5:2 Siege und kann in den letzten zwei Runden noch gegen Südkorea und Deutschland, zwei der schwächeren Gegner, antreten. Ein weiterer Erfolg reicht für die sichere Halbfinal-Qualifikation aus.

Wie bereits gegen Schottland und Dänemark spielten die St. Galler auch gegen USA und Schweden auf sehr hohem Niveau und erhielten verdientermassen Bestnoten. Gegen die Amerikaner erreichten Pascal Sieber, Claudio Pescia und Skip Stöckli je eine Quote von über 90 Prozent an gelungenen Steinen, was absolute Weltklasse darstellt. Stöckli selber attestierten die Statistiker sogar 96 Prozent, einen Wert, der an dieser WM noch von keinem anderen Skip übertroffen wurde, nicht einmal vom überragenden kanadischen Titelverteidiger Randy Ferbey.

Nach drei offensiv geführten Partien bewiesen die Ostschweizer gegen die Schweden, dass sie auch mit defensiv eingestellten Gegnern fertig werden können. Nach 6 Ends stand es 1:1; die Schweizer warteten geduldig auf ihre Chance -- die sie im 8. End mit einem gestohlenen Zweier zur 5:3-Führung nutzten. Im 10. End spielte der schwedische Skip Per Carlsen seinen letzten Stein nicht mehr, weil es für ihn keine Möglichkeit mehr gab, das notwendige Zweierhaus zu realisieren.

Das Berner Frauenteam um Skip Nicole Strausak verlor nach dem enttäuschenden 8:9 gegen Italien nun auch gegen Japan, einen weiteren Aussenseiter im WM-Turnier. Im 6. End fingen die Schweizerinnen das vorentscheidende Dreierhaus zum 2:6-Rückstand ein. Zuletzt stand es 5:8.

Rein mathematisch sind die Bernerinnen noch nicht abzuschreiben. Sollten sie die restlichen Partien gegen Russland und Dänemark gewinnen, kämen sie auf eine 4:5-Bilanz. Dies könnte -- je nach Resultatkonstellation der übrigen Spiele -- für die Teilnahme an den Tie-breaks reichen. Die Hoffnungen sind allerdings um so geringer, als die Formkurve der Berner Teams innerhalb der WM abwärts verläuft.

Winnipeg (Ka). Weltmeisterschaften. Vorrunde (Round Robin). Männer. 6. Runde: Schweiz (St. Galler Bär/Simon Strübin, Pascal Sieber, Claudio Pescia, Skip Ralph Stöckli) - USA (John Shuster, Shawn Rojeski, Eric Fenson, Skip Pete Fenson) 7:4. Schweden (Per Carlsen) - Deutschland (Andreas Lang) 9:3. Finnland (Markku Uusipaavalniemi) - Südkorea (Lee Dong-Keun) 6:5 nach Zusatzend. Norwegen (Pal Trulsen) - Dänemark (Ulrik Schmidt) 6:4. Kanada (Randy Ferbey) - Schottland (Warwick Smith) 7:4. -- 7. Runde: Schweiz - Schweden (Fredrik Hallström, Rickard Hallström, Mikael Norberg, Skip Eric Carlsen) 8:3. Dänemark - Kanada 9:7. Schottland - Deutschland 10:8. Norwegen - Südkorea 7:3. Finnland - USA 6:5.

Rangliste (je 7 Spiele): 1. Kanada und Finnland je 12. 3. Schweiz 10. 4. Norwegen, Schweden und Schottland je 8. 7. Dänemark 6. 8. Deutschland, Südkorea und USA je 2.

Frauen. 7. Runde: Japan (Kotomi Ishizaki, Eriko Minatoya, Yukari Okazaki, Skip Shinobu Aota) - Schweiz (Bern/Bianca Röthlisberger, Madlaina Breuleux, Skip Nicole Strausak, Selina Breuleux) 8:5. Norwegen (Dordi Nordby) - Italien (Diana Gaspari) 6:5. Schottland (Edith Loudon) - Dänemark (Dorthe Holm) 8:7. Kanada (Colleen Jones) - USA (Debbie McCormick) 9:4. Schweden (Anette Norberg) - Russland (Olga Jarkowa) 10:7.

Rangliste (je 7 Spiele): 1. Kanada 14. 2. Schweden 12. 3. Norwegen 8. 4. Japan, Russland, Schottland und USA je 6. 8. Schweiz, Dänemark und Italien je 4.

(bert/Si)

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