DEZA bleibt in Irak trotz Verunsicherung in der Bevölkerung
publiziert: Mittwoch, 7. Apr 2004 / 14:06 Uhr

Bern - Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sieht vorerst keinen Anlass, sich aus Irak zurück zu ziehen. Dies obwohl die Verunsicherung der irakischen Bevölkerung mit den blutigen Auseinandersetzungen in den letzten Tagen noch zugenommen hat.

Walter Fust: Chef der Direktion der DEZA.
Walter Fust: Chef der Direktion der DEZA.
Es herrscht eine allgemeine Unsicherheit, sagte der stellvertretende DEZA-Koordinator in Bagdad, Martin Weiersmüller, telefonisch gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Vor allem für die lokalen Mitarbeiter, die in den Aussenbezirken von Bagdad wohnten, sei die Situation nicht einfach.

Im Unterschied zu früher, als zwar von Zeit zu Zeit lokal eine Bombe explodierte, dann aber wieder Ruhe eingekehrte, besetzten die Gruppen jetzt ganze Quartiere und versuchten, öffentliche Gebäude zu stürmen. Auch die Demonstrationen hätten grössere Ausmasse angenommen.

Die Verunsicherung in der Bevölkerung werde durch die spärlichen verfügbaren Informationen der Übergangsregierung noch verstärkt. Die Menschen wissen nicht, was noch passieren kann, sagte Weiersmüller.

Das DEZA-Büro in Bagdad hat seine Sicherheitsvorkehrungen bereits nach den Anschlägen auf das UNO-Hauptquartier im August letzten Jahres verschärft. Seither werde die Lage jeden Tag von neuem überprüft, sagte Weiersmüller.

Die DEZA arbeitet in Irak mit lokalen und internationalen Organisationen zusammen an Projekten zur Verbesserung der Wasser- und Gesundheitsversorung, dem Wiederaufbau von Schulen und der Wiedereingliederung von Kriegsverletzten.

Obwohl die meisten der Projekte im Grossraum Bagdad durchgeführt werden, konnte die DEZA wegen der Unsicherheit den Zeitplan zum grössten Teil nicht einhalten. Die Treffen auf internationaler Ebene seien für diese Woche suspendiert worden, sagte Weiersmüller.

(bsk/sda)

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