DEZA verstärkt den Kampf für Billigkredite
publiziert: Donnerstag, 18. Jan 2007 / 13:46 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 18. Jan 2007 / 14:07 Uhr

Bern - Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) will sich auf 14 Schwerpunktländer und 12 thematische Bereiche konzentrieren. Besonders einsetzen wird sie sich für günstige Kredite für arme Länder, Korruptionsbekämpfung und UNO-Reformen.

Laut Walter Fust ist die Umsetzung des Osthilfegesetzes ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit.
Laut Walter Fust ist die Umsetzung des Osthilfegesetzes ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit.
«Unser Ziel ist es, mit den verfügbaren Ressourcen die bestmögliche Wirkung zu erzielen» erklärte DEZA-Direktor Walter Fust in Bern vor den Medien.

Geographisch reduziert die DEZA ihre Schwerpunktländer bis 2010 von heute 17 auf 14. In diese Schwerpunktländer fliessen 65 bis 75 Prozent der bilateralen Hilfe.

Betroffen sind Ecuador, wo die DEZA aussteigt, sowie Indien und Butan, wo das Engangement verringert wird. In der Ostzusammenarbeit werden zwei Länderprogramme (in den neuen EU-Ländern Rumänien und Bulgarien) bis Jahresende abgeschlossen.

Da auf Grund des neuen Osthilfegesetzes ein Teil der Mittel in die «Kohäsionsmilliarde» für die neuen osteuropäischen EU-Länder fliesst, werden Programme der «traditionellen» Osthilfe reduziert: Fust nannte als Beispiel Russland, wo sich die Hilfe nun auf den Kaukasus konzentrieren wird.

Thematische Konzentration

Thematisch will man sich auf die Themen Gesundheit, Bildung, Wasseraufbereitung, Landwirtschaft, Wirtschaft und Beschäftigung, Umweltschutz, Rechtsstaatlichkeit, Konfliktprävention, internationale Migration sowie wirtschaftliche Integration konzentrieren.

Die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit will sich 2007 besonders dafür einsetzen, dass arme Länder zu günstigen Krediten kommen. In den Verhandlungen von Weltbank und regionalen Entwicklungsbanken will sich die DEZA für die Wiederauffüllung der entsprechenden Kreditgefässe stark machen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reform des UNO-Entwicklungshilfe-Systems. Auf Länderebene solle die UNO als ein System auftreten und ein Länderbudget vorlegen, wünschen die Schweiz und andere westliche Länder. Nun gelte es, die (Entwicklungsländer-) Gruppe der 77 von dem Konzept zu überzeugen.

Die DEZA hat für 2007 total 1,3 Mrd. Franken für die Entwicklung-, humanitäre und Osthilfe budgetiert. Das liegt etwa in der Grössenordnung der Vorjahre.

(bert/sda)

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