Dalai Lama spricht vor 10'500 Personen in Zürich
publiziert: Sonntag, 11. Apr 2010 / 18:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Jul 2010 / 13:50 Uhr

Zürich - Mit einem Vortrag im ausverkauften Zürcher Hallenstadion ist der fünftägige Besuch des Dalai Lama zu Ende gegangen. 10'500 Personen lauschten den Worten des buddhistischen Mönches, der über «Universelle Verantwortung und Wirtschaft» sprach.

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Er müsse zugeben, räumte der Dalai Lama ein, das Thema des Vortrages behage ihm nicht. Sein Wissen über Wirtschaft sei nämlich «gleich null», schmunzelte das geistige Oberhaupt der Tibeter. Eines wisse er aber doch: Die Wirtschaftskrise der jüngsten Zeit habe in vielen Ländern ernsthafte Besorgnis hervorgerufen.

Durch Gespräche mit Freunden, darunter auch Geschäftsleute, sei er zum Schluss gelangt, dass die globale Krise etwas mit unserer Geisteshaltung zu tun habe: «Ein ganzheitlicher Blick auf die Dinge fehlt», sagte der Dalai Lama. Das Gefühl fürs Gemeinwohl sei verloren gegangen, ebenso die «moralischen Prinzipien».

Mehr Prinzipien für das Glück

Damit die Menschen glücklicher würden, brauche es wieder mehr dieser Prinzipien. Im Grundsatz gehe es darum, anderen Menschen nach Möglichkeit zu helfen. Diese Haltung führe zu mehr Selbstvertrauen, was wiederum mehr Offenheit und Vertrauen mit sich bringe. Der 74-Jährige plädierte deshalb dafür, den Blick auf die «innere Welt» zu richten.

Bereits am Samstagnachmittag hatten mehrere tausend Personen einer 50-minütigen Ansprache des Dalai Lama beigewohnt, die er anlässlich einer Solidaritätskundgebung für Tibet in der Zürcher Innenstadt hielt. Es war das erste Mal, dass er im Rahmen einer solchen Veranstaltung direkt zur Schweizer Bevölkerung sprach.

Am Samstagmorgen war der Dalai Lama mit den Teilnehmern des Ersten Tibetischen Jugendparlaments zusammengetroffen. Dabei habe er die Jugendlichen an ihre grosse Verantwortung gegenüber der Tibetbewegung erinnert, teilte der Verein Tibeter Jugend in Europa (VTJE) mit.

(zel/sda)

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Dem andern helfen,
wo man kann,
so fängt die eigne Freude an

hat mir mein Onkel vor vielen Jahren in mein Album geschrieben. Vielleicht sollten wir uns wieder mal darauf besinnen, nicht nur, weil es der Dailai Lama und mein Onkel sagen.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Nacht und einen guten Wochenstart.
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