Dalcin Überraschungssieger in Val d´Isère
publiziert: Samstag, 20. Jan 2007 / 13:20 Uhr / aktualisiert: Samstag, 20. Jan 2007 / 14:46 Uhr

Der Franzose Pierre Emmanuel Dalcin gewann drei Wochen vor seinem 30. Geburtstag überraschend die Abfahrt von Val d´Isère. Bruno Kernen, Didier Cuche und Didier Défago vermochten sich noch knapp im ersten Dutzend zu klassieren.

Pierre Emmanuel Dalcin bestes Ergebnis war bisher ein siebter Platz. (Archivbild)
Pierre Emmanuel Dalcin bestes Ergebnis war bisher ein siebter Platz. (Archivbild)
Damit boten die Schweizer in der siebenten Abfahrt dieses Winters ihre bisher schlechteste Mannschaftsleistung.

Und die Serie der schwachen Val-d´Isère-Ergebnisse setzte sich fort. Letztmals stand dort 1993 ein Schweizer auf dem Podest, als der jetzige Abfahrtstrainer Franz Heinzer Dritter wurde.

Kernen, Cuche und Défago verloren zwar nur 68 bis 72 Hundertstel, was aber nur für die Ränge neun und zehn reichte. Cuche war in diesem Winter bisher in der Abfahrt nie schlechter als Fünfter gewesen.

Gleichwohl bleibt er klarer Weltcup-Leader, da von den direkten Konkurrenten Marco Büchel und Peter Fill ex-aequo nur Siebente wurden und Michael Walchhofer noch weiter hinten landete.

Günstige Startnummer

Der Überraschungssieger Pierre Emmanuel Dalcin, der die beiden Kanadier Erik Guay und Manuel Osborne-Paradis um drei Zehntelsekunden auf die Ehrenplätze verwies, war in seiner langen Karriere in der Abfahrt nur dreimal in die Top-Ten bekommen, aber nie besser als Siebenter.

Im Super-G schaffte er einmal einen Podestplatz, als er in Garmisch vor drei Jahren seine günstige Startnummer ausnützte und hinter Hermann Maier und vor Tobias Grünenfelder Zweiter wurde. Auch in Val d´Isère profitierte er von der günstigen Startnummer 6. Die Favoriten fanden klar schlechtere Bedingungen vor.

Das einzige Mal, dass Pierre-Emmanuel Dalcin im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand, war an den Olympischen Spielen 2006 in Sestriere. Dort führte er im Super-G nach 17 Fahrern das Klassement an, als die Jury das Rennen abbrach. Bei der Wiederholung des Rennens zeigte er bei der Zieldurchfahrt den Stinkefinger, was ihm eine Busse von 5000 Franken eintrug.

Schlussklassement:
1. Dalcin 1:56,37. 2. Guay 0,26 zurück. 3. Osborne-Paradis 0,32. 4. Yannick Bertrand (Fr) 0,37. 5. Mario Scheiber (Ö) 0,40. 6. Andreas Buder (Ö) 0,49. 7. Fill (It) und Büchel (Lie) 0,53. 9. Kernen 0,68. 10. Défago und Cuche 0,72. 12. Hans Grugger (Ö) und Aksel Lund Svindal (No) 0,74. 14. Patrick Staudacher (It) 0,75. 15. Fritz Strobl (Ö) 0,81.

16. Hermann Maier (Ö) 0,91. 17. Ambrosi Hoffmann (Sz) 0,95. 18. Andrej Jerman (Sln) 1,10. 19. Scott Macartney (USA) 1,17. 20. Marco Sullivan (USA) 1,18. 21. Michael Walchhofer (Ö) 1,25. 22. Antoine Dénériaz (Fr) 1,32. 23. Kurt Sulzenbacher (It) 1,34. 24. Marc Bottollier (Fr) 1,47. 25. Finlay Mickel (Gb) 1,52. 26. Patrik Järbyn (Sd) 1,67. 27. Georg Streitberger (Ö) 1,70. 28. Werner Heel (It) 1,87. 29. Tobias Grünenfelder (Sz) 1,92. 30. François Bourque (Ka) 2,00.

Ferner: 31. Silvan Zurbriggen 2,10. 32. Bjarne Solbakken (No) 2,23. 36. Benjamin Raich (Ö) 2,68. 37. John Kucera (Ka) 2,93. 46. Ivica Kostelic (Kro) 4,02. 47. Michael Bonetti (Sz) 4,06. -- 63 Fahrer gestartet, 54 klassiert.

Ausgeschieden u.a: Klaus Kröll (Ö), Steven Nyman, Bode Miller (beide USA), Marc Berthod, Beni Hofer (beide Sz) und Hans Olsson (Sd).

(bert/sda)

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