Danilo di Luca erstmals Giro-Sieger
publiziert: Sonntag, 3. Jun 2007 / 18:13 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Jun 2007 / 20:26 Uhr

In Mailand ist der 90. Giro d'Italia mit dem erstmaligen Gesamtsieg von Danilo Di Luca zu Ende gegangen. Der 31-jährige Italiener feierte damit den grössten Triumph seine Karriere. Die Schlussetappe wurde von Alessandro Petacchi gewonnen.

Danilo di Luca war der wohl kompletteste Fahrer des Giros.
Danilo di Luca war der wohl kompletteste Fahrer des Giros.
Der Gesamtsieg Di Lucas hatte sich schon mit dem Erfolg seines Teams Liquigas im Mannschaftszeitfahren des ersten Tages abgezeichnet.

Der Radprofi aus den Abruzzen und seine Helfer hielten die Rundfahrt stets unter Kontrolle, auch wenn sie zwischendurch das rosa Leadertrikot anderen Fahrern überliessen.

Di Luca entschied die 4. und die 12. Etappe für sich. Der Italienr erwies sich als kompletter Fahrer, der keine Schwäche aufwies und der keinen schwarzen Tag verzeichnete. Der Giro-Gesamtsieger zeigte sich auch in der Prfüung gegen die Uhr stark verbessert.

Dafür hatte er im vorletzten Winter zusammen mit dem italienischen Bahntrainer Callari gearbeitet. Den Traum vom Giro-Triumph hatte Di uca schon vor zwei Jahren. Damals war er in den Prüfungen gegen die Uhr noch schwächer. Zudem hinderten ihn Muskelkrämpfe am zweitletzten Tag über den Colle delle Finestre, noch eine Überraschung zu schaffen.

Schleck: Die grosse Entdeckung

Ohne Andy Schleck wäre der Giro mehr noch wie in den früheren Jahren ausschliesslich eine Angelegenheit der Italiener geblieben. Noch vor seinem 22. Geburtstag erwies sich der Luxemburger bei seiner ersten Rundfahrt von drei Wochen Dauer als die grosse Entdeckung.

In seiner dritten Profisaison beeindruckte der jüngste Sohn des früheren Radprofis Johnny Schleck die Beobachter durch seine elegante Fahrweise. Der 2. Schlussrang zeigt das Potenzial des angehenden Stars auf. Schleck verkörpert eine neue Generation von jungen Radprofis, denen eine glänzende Zukunft vorausgesagt wird.

Dank der Freigabe durch seinen «Chef» Paolo Savoldelli kam der Helfer Eddy Mazzoleni als Dritter aufs Podium. Mazzoleni belegte zwischenzeitlich sogar den 2. Platz, fiel dann aber am Monte Zoncolan auf den 5. Rang zurück und eroberte das Podium im Zeitgfahren in Verona.

Der letzte Massenspurt der Rundfahrt wurde in Mailand eine Beute von Alessandro Petacchi. Der Italiener feierte damit seinen fünften Etappensieg und rückte mit einem Total von 24 Erfolgen zu Giuseppe Saronni auf. Petacchi brachte zum zweiten Mal nach 2004 die Maglia ciclamino des punktebesten Fahrers nach Mailand.

Resultate:
Stand (13/27): 1. Di Luca 207. 2. Davide Rebellin (It) 157. 3. Alejandro Valverde (Sp) 107. 4. Cunego 87. 5. Oscar Freire (Sp) 82. 6. Andy Schleck 81. 7. Stuart O´Grady (Au) 79. 8. Stefan Schumacher (De) 75. 9. Ricco 71. 10. Savoldelli 66. -- 121 klassiert, keine Schweizer.

Sportgruppen: 1. Team CSC 193. 2. AG2R 175. 3. Liquigas 174. 4. Saunier Duval-Prodir 163. 5. Astana 161. 6. Discovery Channel 149.

Nationen: 1. Italien 588. 2. Spanien 357. 3. Australien 270. 4. Deutschland 241. 5. Luxemburg 187. 6. Belgien 147.

(rr/Si)

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