Das AUA-Bordpersonal ist erneut im Streik
publiziert: Mittwoch, 15. Okt 2003 / 13:58 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Okt 2003 / 14:34 Uhr

Wien - Seit dem frühen Morgen sind 470 Piloten und 1340 Flugbegleiter der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) erneut im Streik. Ein Ende ist derzeit nicht absehbar. Hintergrund des Konflikts sind Sparmassnahmen.

Keiner wisse, wie es weitergehe, sagten informierte Beobachter. Bisher gibt es auch keinerlei Hinweise auf eine Wiederaufnahme der Gespräche. Vielmehr wurde der Schlagabtausch seit den Morgenstunden noch heftiger.

Die Auswirkungen auf den Flugverkehr haben sich bisher in Grenzen gehalten, da die AUA Ersatzmaschinen von Partnerairlines angemietet hat. Ein Flug nach Zürich wurde auf eine Swiss-Maschine umgebucht, eine Reise nach Stockholm erfolgte via Kopenhagen. Es gab einige Verspätungen.

Im Langstreckenbereich sei der Flug nach New York gestrichen worden, für die Flüge nach Toronto, Washington, Delhi und Osaka bemühe man sich derzeit um Ersatzmaschinen, Verspätungen werde es aber in jedem Fall geben, hiess es.

Der AUA-Vorstand hat auf die neuerlichen Streikmassnahmen "entsetzt, entrüstet und enttäuscht" reagiert. Er bekräftigte erneut, dass bei schädigenden Störaktionen Disziplinarmassnahmen bis hin zu Entlassungen denkbar seien, wobei man aber hoffe, dass es nicht dazu komme.

Die Antwort der Gewerkschaft war eindeutig: Der AUA-Vorstand müsse sämtliche Drohungen zurücknehmen. Dann würden die Piloten sofort an den Verhandlungstisch zurückkehren, erklärte der Chef der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV), Horst Schachner.

Die Solidarität unter dem AUA-Personal bröckelt jedoch. Bisher haben laut AUA-Sprecher Johannes Davoras 700 kaufmännisch-technische AUA-Mitarbeiter eine Resolution gegen den Streik unterschrieben.

(fest/sda)

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