Das Handy wird zum Portemonnaie
publiziert: Sonntag, 22. Jul 2012 / 19:26 Uhr
Das Bezahlen soll einfacher werden und schneller gehen.
Das Bezahlen soll einfacher werden und schneller gehen.

Bern - Schon im kommenden Jahr soll in der Schweiz an Supermarktkassen, Kiosken und gewissen Automaten mit dem Handy bezahlt werden können. Für kleinere Beträge braucht es dazu nicht einmal einen PIN-Code.

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Ab wann genau die Grossverteiler und Telekomfirmen das Bezahlen mit dem Handy ermöglichen, ist aber noch unklar. Gemäss einem Bericht der «NZZ am Sonntag» wollen die Telekomanbieter Swisscom und Sunrise die neue Bezahlfunktion lancieren, wenn die Kartenlesegeräte an den Kassen von Migros und Coop mit der dafür notwendigen Technologie ausgerüstet sind.

Bei Coop wird 2013 ein neues Kassensystem eingeführt, welches für das kontaktlose Bezahlen ausgerüstet ist, wie Coop-Sprecherin Denise Stadler auf Anfrage sagte. Beim Grossverteiler wird das Bezahlen mit dem Handy schweizweit möglich sein, das genaue Datum für die Einführung steht aber noch nicht fest. Bei der Migros war am Sonntag für eine Auskunft zum Thema niemand erreichbar.

Die Swisscom bestätige am Sonntag, dass sie 2013 die sogenannte Near Field Communication (NFC) ermöglichen will. Das Bezahlen mit dem Handy werde eingeführt, wenn dann genügend mit dieser Technologie ausgerüstete Handy-Modelle verfügbar seien und weitere Praxistests erfolgreich verliefen, hiess es beim grössten Telekomanbieter der Schweiz.

Da die NFC-Technik ausgereift ist - in Japan wird die Technologie bereits rege genutzt -, wird es bei den noch ausstehenden Tests vor allem um die Benutzerfreundlichkeit gehen. «Entscheidend für die Einführung der Bezahlfunktion auf dem Handy ist, dass diese von den Kunden einfach genutzt werden kann», sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk.

Kein neues Zahlsystem

Die Swisscom wird dabei kein eigenes Zahlsystem einführen, sondern es Finanzinstituten ermöglichen, entsprechende Dienstleistungen auf dem Handy anzubieten. Neu ist das kontaktlose Bezahlen nämlich selbst in der Schweiz nicht. An von der Valora betriebenen Kiosken kann bereits seit rund zwei Jahren mit Mastercard-Paypass-Karten bezahlt werden. McDonald's bietet diese Möglichkeit sogar noch länger an.

Dank dem auf der üblichen Kreditkarte eingebauten NFC-Chip ist an den Kiosken und in den Restaurants der Fastfood-Kette das Bezahlen von kleineren Beträgen so schon heute einzig durch das Hinhalten der Karte an das Lesegerät möglich. Wird die entsprechende Funktion von Mastercard-Paypass aufs Handy geladen, ist dasselbe künftig mit dem Telefon möglich.

Auch Mastercard-Konkurrent Visa hat unter dem Namen Paywave ein System entwickelt, welches das Zahlen nur durch Hinhalten einer Kreditkarte oder eines Handys ermöglicht. In der Schweiz sind aber erst wenige Visa-Paywave-Karten im Umlauf. Mastercard-Paypass-Karten sind dagegen bereits verbreiteter, jedoch auch noch nicht Standard.

(fest/sda)

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Herr Kassandra
Wer findet diese Entwicklung gut?

Die wo sich im Forum darüber geäussert haben, sind alle dagegen, dass das Bargeld abegeschafft wird.

Nur weil ich ein ? setzebedeutet dies noch lange nicht, dass ich dafür bin.

Ich will dass einige hier im Forum mehr in die Tiefe gehen. Dafür braucht es halt manchmal dieses ?!

Sie wollen ja auch in die EU,dies bedeutet aber nicht zwangläufig, dass Sie für die Todesstrafe sind,obwohl die ja mit dem Vertrag von Lissabon wieder eingeführt wurde.

Falls Sie das nicht glauben müssen Sie selbst googeln. Mein Schlepptop ist mühsam zu bedienen. Einfach auf altavista.ch Todesstrafe in der EU eingeben.


Viel Spass!
Wer davon profitiert?
Die Banken, wie immer!
Es gibt genug Menschen, die mit Karten den Überblick über ihr Konto verlieren und überrissenen Zins zahlen müssen. Weshalb wohl hat die GM-Money-Bank - (ein General-Electric-Ableger) mit der Migros einen Vertrag für kostenlose Kreditkarten? Weswegen legen die Ihren Zahlungstermin ständig aufs Wochenende? (Wenn das Geld dort am Montag eintrifft statt am Sonntag, zahlt man ganz schönen Zins, so um die 14%, wenn ich mich richtig erinnere!) Da läppern sich Millionen im Jahr zusammen!
"Ein Drittel der verschuldeten Personen in der Schweiz sind zwischen 18 und 25 Jahre alt."
Und natürlich profitieren auch die Kreditkartenfirmen wie Mastercard, Visacard usw. und zwar gar nicht so schlecht, wie Aktienverläufe dieser Firmen sehr gut zeigen zeigen.
Es ist doch bereits heute schon so, dass man Geld praktisch nur noch am Automaten bezieht. Ergo ist die Kontrolle Dritter über mein Geld bereits heute schon total. Der bargeldlose Bürger ist doch bereits schon existent.
Es lebe der freie ungeregelte Markt! es lebe der Neoliberalismus!
Ich kenne mindesten einen im Forum, der diese ungute Entwicklung völlig in Ordnung findet und sich gegen jegliche gesetzliche Massnahme, die diesen Misstand auch nur ein wenig beheben würde, mit allen Mitteln wehren würde!
Griechenland
Auch in Griechenland kann man höhere Beträge nicht mehr bar bezahlen.

In Schweden kann man auf kaum einer Bank nach Einzahlung- und Auszahlung tätigen.

Die MIGROS-Bank hat auch schon Banken an denen keiner mehr am Schalter steht.

MIDAS Sie haben es begriffen, wem es dient, wenn das Bargeld nicht mehr existieren sollte.

Ich bin ein normaler Büezer. Eigentlich sollte mich die SP vertreten. Ich war auch bei einigen Versammlungen der SP als Sympatisant. Nur die SP setzt sich nicht mehr für die normalos ein sondern ist eine Lehrerpartei.

Der letzte gute Bundesrat (rein subjektiv) war für mich der Ritschard Willi!

Anderes Thema; Die EWR Abstimmung hat der Herr Couchpeng verbockt. Seine Aussage vor der Abstimmung: "Der EWR ist ein Traininslager für die EU!"

Bevor Herr Couchpeng Bundesrat wurde arbeitet er für die Groupe Mutuel. Wo arbeitet Herr Couchepeng heute?

Bevor ihr SP-Getreuen antrabt und mir recht gebt; wo arbeitet der Moritzli heute. Die Liste lässt sich weiterführen. Darum sind sämtliche Parteien für mich unglaubwürdig!
klar doch
Ja. Barged wird abgeschafft werden.

Sonst können uns die demokratisierten Steuer-Diktaturen der EU nicht voll kontrollieren und versklaven. Alles unter dem Deckmantel von "praktisch", "Anti-Terror" oder "Weissgeld". In Italien kann man jetzt schon nicht mehr für eine vernünftige Schweizer Uhr im Laden bar bezahlen.

Die Reichen und Banker in Ihren Luxuskarossen sind ja auch zum Kotzen. Bald gibt es wieder einen Volkstrabant und da Platz in der Schweiz knapp ist, wird der Staat bald vorschreiben in welchen Plattenbau man aus Solidarität mit Migranten einziehen muss.

Ich kenne hier im Forum mindestens 4 Leute die das absolut richtig und toll finden würden.
Bargeld........
.. wird auf kurz oder lang abgeschafft.

Wem es dient?

Diese Frage soll jeder für sich beantworten.
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