Humanitäre Hilfe
Das IKRK braucht mehr Geld für Nothilfe im Osten Kongos
publiziert: Dienstag, 7. Mai 2013 / 15:37 Uhr
Peter Maurer, Präsident vom IKRK.
Peter Maurer, Präsident vom IKRK.

Genf - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) verstärkt seine Nothilfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo. IKRK-Präsident Peter Maurer forderte von den Geberländern eine Erhöhung des Budgets um 10 Millionen Franken auf insgesamt 68 Millionen Franken in diesem Jahr.

8 Meldungen im Zusammenhang
«Das Ausmass der Gewalt und der Verletzungen des humanitären Völkerrechts hat stark zugenommen», sagte Maurer am Dienstag an einer Medienkonferenz in Genf. Der IKRK-Präsident hatte Kongo und Ruanda vom 21. bis zum 25. April besucht.

Selten in den 35 Jahren des Konflikts im Kongo habe die Gewalt eine solche Intensität erreicht, sagte Maurer. «Wir müssen ein starkes Signal senden, dass die internationale Gemeinschaft bereit ist, sich zu mobilisieren.»

Die Kriegesopfer in den beiden Kivu-Provinzen werden immer zahlreicher. Die Zivilbevölkerung ist das Ziel von Angriffen durch bewaffnete Gruppen. Am stärksten gefährdet sind Frauen, Kinder und ältere Menschen, wie Maurer erklärte.

Im Zentrum des Krieges steht die rohstoffreiche Provinz Nord-Kivu, wo Rebellen gegen Regierungstruppen kämpfen. Der UNO-Sicherheitsrat hatte im März den Einsatz einer offensiv ausgerichteten Eingreiftruppe in der Region beschlossen. Diese solle die Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo «ausschalten» und «entwaffnen».

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Genf - Nach einem tödlichen ... mehr lesen
Aktivitäten in Dschalalabad vorübergehend eingestellt. (Archivbild)
Etwa 30'000 Kongolesen flüchten vor bewaffneten Milizen.
Goma - Nach schweren Kämpfen ... mehr lesen
Zürich - Das Schweizerische Rote ... mehr lesen
Das humanitäre Engagement des Roten Kreuzes ist vielfältig.
Ausstellungsraum zum Thema «Schutz».
Genf - Nach 22-monatiger Schliessung ... mehr lesen
Genf - Immer mehr notleidende ... mehr lesen
Mehr als 3,6 Millionen Menschen sind im Land auf Hilfe angewiesen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Zum 150. Jahrestag des Roten Kreuz schenkt die Schweiz ihrem Partner die finanziellen Mittel für die Ausbildung von 150 Delegierten.
Bern - Zum 150. Jahrestag des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) schenkt die Schweiz ihrem wichtigsten humanitären Partner die finanziellen Mittel für die ... mehr lesen
Genf - Die Lage in Syrien ist nach ... mehr lesen
Das IKRK hat sein Budget für 2013 in Syrien auf 53 Millionen Franken verdoppelt.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als verdoppelt - auf heute 1,2 Millionen Menschen. 2013 hatten die Vereinten Nationen noch 500'000 durch den Konflikt entwurzelte Menschen verzeichnet. mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen   1
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
Bei der Erstellung des Zugänglichkeitsplans in Wil werden auch Betroffene miteinbezogen.
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 11°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Basel 12°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
St. Gallen 10°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Bern 11°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Luzern 12°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen freundlich
Genf 12°C 18°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen recht sonnig
Lugano 14°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten