Das Schweigen der Kollegen
publiziert: Mittwoch, 10. Okt 2012 / 09:23 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Okt 2012 / 10:50 Uhr
Wo ist die Solidarität unter den Intellektuellen geblieben?
Wo ist die Solidarität unter den Intellektuellen geblieben?

Die Weltwoche setzt renommierte Professoren auf ihr Titelbild mit der Schlagzeile: «Vor diesen Professoren wird gewarnt.» Acht namhafte Wissenschaftler und eine renommierte Wissenschaftlerin werden mit skurilen biographischen Hinweisen zum populistischen Abschuss freigegeben. Damit treibt die Weltwoche die Hetze auf Jeden, der es noch wagt, kritisch und frei zu denken, auf den Höhepunkt.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Entlassung von Prof. Dr. Christoph Mörgeli durch die Universität Zürich sowie die Verlautbarungen der Regierungsrätin Regine Aeppli sind für Aussenstehende tatsächlich nur schwer nachzuvollziehen. Wir werden hoffentlich in den nächsten Wochen mehr über die Zusammenhänge und die arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen erfahren. Mit Cédric Wermuth möchte ich aber auch festhalten, dass gerade der Fall Mörgeli zeigt, wie wichtig es für alle Arbeitnehmenden ist, sich gewerkschaftlich zu organisieren, dass sie gegen missbräuchliche Entlassungen geschützt sind. Selbst der im Fall Mörgeli unverdächtige Jean Ziegler meinte, der Entlassung des SVP-Nationalrates hafte ein «Gschmäckle» und man müsse die akademische Freiheit garantieren.

Die Attacke der Weltwoche gegen kritische Wissenschaftler hingegen, hängt nicht nur ein «Gschmäckle», sondern ein wahrer Pestgeruch an. Sie reiht sich in die Tradition populistischer Verunglimpfung von Kritik, von Deliberation sowie von Intellektualität durch die Rechtsnationalisten und durch die Nationalsozialisten. Es fehlen nur wenige Beiwörter bei der Bezeichnung der zum Abschuss freigegebenen Professoren und der Artikel könnte ebenso gut 1933 wie 2012 publiziert worden sein. Dass diese Hetze gegen einzelne Professoren medial eher mit einem Schulterzucken hingenommen wird, ist eine in der Mediendemokratie verständliche Reaktion. Denn schliesslich sind mittlerweile auch Bad News Good News, weil sie die für die Werbung notwendigen Clicks garantieren. Und ähnlich wie beim umstrittenen Mohammed-Video kann man argumentieren, dass Nicht-Beachtung die beste Strategie gegen Doofheit ist.

 Das Problem ist indessen, dass die Doofen dieser Welt inzwischen unendlich viel Macht haben um via Rhetorik ein Hassklima heraufzubeschwören, das dann tatsächlich Verletzte und Tote produziert. Die Doofen dieser Welt haben gerade im Kleinstaat Schweiz übrigens eine hohe mediale Agenda-Setting-Qualität, sprich: Wenn Ueli Maurer «Neger» sagt, bleibt die Kamera ständig auf ihm.

Ich will mir gar nicht ausmalen, was die von der Weltwoche persönlich zum Abschuss freigegebenen Professoren in ihren Mailboxen alles lesen oder sofort in den Spam-Ordner verlegen müssen. Die Weltwoche ruft mit ihrem Titel klar zum persönlichen Angriff auf die Professoren auf. Dass sich diese ein rechtliches Vorgehen überlegen, ist verständlich. Dass sie dies indessen nicht vor der Angst schützt, von irgendeinem rechtspopulistischen Doofen wirklich persönlich angegriffen zu werden, ist ebenso klar.

 Hier müsste der schweizerische Rechtsstaat klare Grenzen setzen und Mittel haben, den Journalisten, der diese Geschichte quasi als Freipass für die persönliche Belästigung, Beschimpfung und Diskretitierung der genannten Professoren aufgeschaltet hat, zu verurteilen. Denn es ist nicht nur üble Nachrede, welche Philipp Gut mit seiner Geschichte betreibt, sondern der Titel: «Vor diesen Professoren wird gewarnt» ruft zur Verfolgung der betroffenen Professoren durch die Öffentlichkeit auf.

Es ist ein Machwerk der übelsten Sorte, welches die Weltwoche publiziert hat. Dass darüber keine klare Urteilskraft, keine Solidarisierung aller Professoren im ganzen Land zugunsten der Verunglimpften stattfindet, lässt auf die grosse Macht der Doofen im Kleinstaate Schweiz schliessen. Sie zeigt auch, dass die Entsolidarisierung aller von allem auch unter Intellektuellenkreisen weit vorangeschritten ist. Stellen Sie sich vor, irgendein Hetzblatt hätte in den 1950er Jahren «Vor diesen Professoren wird gewarnt» publiziert... Eben. Doch 2012 sind selbst die Universitäten - denn der Angriff der Weltwoche richtet sich nicht nur gegen die Uni Zürich - ganz à la Dürrenmatt zu Wärtern und Gefängnisinsassen gleichzeitig mutiert. Dies lässt für die Freiheit des Denkens in diesem Land nichts Gutes ahnen.

(bert/sda)

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Politisiert
Irgendwie sind wir alle politisiert. Ist man z.B. gegen AKW MUSS man ja ein Grüner oder mindestens Linker sein.
Ist man gegen die unbegrenzte Zuwanderung KANN man ja nur ein SVPler sein oder schlimmeres.
Ist man für die Banken/Hochfinanz IST KLAR man ist ein Neoliberaler.
Etc.

Die meisten Menschen haben aber sehr unterschiedliche Meinungen zu unterschiedlichen Themen.
Man kann gegen AKW sein aber für ein starkes Bankensystem und gleichzeit gegen die Zuwanderung sein. Usw.

Natürlich kann man sich aber von einer Partei überzeugen lassen und deren Meinungen/Programme vertreten, auch das ist ok.

Wichtig ist dass man alle Meinungen ernst nimmt und respektiert, was aber auf Gegenseitigkeit beruhen muss.

Leider gibt es halt immer Leute die in solchen Foren Unruhe stiften aus verschiedenen Motiven.
Damit muss man halt leben. Diskutieren kann man mit solchen Leuten trotzdem, muss man aber nicht.
Hallo Thomy
Wir haben letzte Mal festgestellt dass wir uns in vielen Punkten eigentlich einig sind. Die Antwort war nicht an Sie sondern Kassandra gerichtet.

Ich bin nicht blind bezüglich bürgerlich und wählte in Sachfragen oft nach Herz und nicht Partei. Bei Steuerfragen bin ich dafür dass Reiche Ihren Teil gerecht tragen, dass dies aber so geschieht dass Unternehmen und Leistungsträger nicht abgewürgt werden. Wenn der Staat aber wie in Frankreich nun mehr erhält als der Leistungsträger selber, dann ist der Staat der Verbrecher und muss sich nicht wundern wenn diese einen Weg suchen, das Land verlassen oder Arbeitsplätze nach Asien gehen.

Man kann über den Weg streiten, es ist aber eine Tatsache dass die Schweiz Ihren Wohlstand verschiedenen, ausgewogenen Umständen verdankt: Gut ausgebildete Arbeitnehmer, sozialer Frieden, KMUs, vernünftige Steuerpolitik, Finanzplatz. Wenn man nun einzelne Teile beschädigt oder entfernt, dann harzt es halt im Getriebe. Meine persönliche Meinung ist, das die Schweizer an den Ästen sägen auf denen sie sitzen. Man muss das Wohl eines Landes und dessen Souveränität über eine Ideologie, sei sie rechts oder links, setzen. Für mich ist die SP als auch die SVP, als extreme Polparteien, egoistisch und nicht weise in der Verfolgung der jeweiligen Ziele.

Wenn ich die Schweiz, auch aus dem Ausland nicht lieben würde, müsste ich gar nie was schreiben. Mir liegt an der Zukunft der Schweiz, denn ich will sobald ich kann zurückkehren. Es ist meine Heimat.
Ja, Midas, ...
... haben Sie Probleme damit, dass andere, als Sie, u.U. AUCH einen anderen Denk- und Erfahrungsansatz haben, um die aktuellen Probleme zu erkennen?

Ich denke ja, denn jedesmal, wenn nicht nur liberal gefärbte Meinungen hier auftauchen, dann beginnen Sie die Zähne zu fletschen und wie wild zuzubeissen ...

Eigentlich nicht geeignet, mit der Zeit, überhaupt noch genau hin zu lesen, WAS Sie da von Stapel laufen lassen ... Vielleicht liegt es daran, dass auch bei Ihnen der Abend beginnt .... Da spüren manche Zeitgenossen, dass sie müde werden. Sie auch? Denn also gute Nacht und träumen Sie etwas schönes - vielleicht von der schönen Schweiz und den Menschen dort!
Völker hört die Signale
Kassandra einfach auf den Punkt gebracht:

Jeder der eine andere Meinung hat ist dumm und hat mangelnde Schulbildung. Vor allem wenn er kein Kommunist, Marxist, Leninist oder Sozialist ist.

Ihre Meinungen sind oft so extrem, dass ich mir echt nicht sicher bin was Sie eigentlich sind. Für die SP müssten Sie auch noch zu extrem sein.

Am besten alle in Uniformen zur Schule und den Morgenappell mit der Internationalen, gell Kassandra!
Weil nach so einem JUSO-Lager denken dann alle so wie Sie.

Das hat etwa so viel mit dem Beitrag zu tun, wie der Mist den Sie schrieben. Also hier zum Artikel.

Was die SVP hier mit Mörgeli und der Uni abzieht, sowie der Weltwoche Beitrage, ist absoluter Schwachsinn und verwerflich.
Ins Schwarze getroffen, thomy!
Es erstaunt mich immer wieder, welchen Wissenstand und welche Logik hier manchmal von so einigen Mitschreibenden entwickelt wird, und manchmal habe ich den Verdacht, dass da die Schule versagt hat.

Wie kann jemand lauthals nach Recht und Gesetz rufen und im gleichen Post jemandem in den Kopf schiessen wollen und der Lynchjustiz das Wort reden?

Wie kann jemand belehrend von dem verbrecherischen und verlogenen Bankgesetz (Bankgeheimnis genannt) schwärmen und gleichzeitig meinen, man hätte sein schwer und ehrlich verdientes Geld bei diesem Lumpenpack sicher verwaltet?

Ich möchte ja hier keine Litanei herunter rasseln lassen, aber hier zeigt sich mangelnde Schulbildung!

Auf jeden Fall sollte man in der Schule bereits lernen, die Aussagen und die Handlungen der Parteien genauestens zu analysieren. Man müsste dann niemandem mehr erklären, ob die Republikaner der USA links oder rechts stehen. Wenn der gute Mitt Romney sagt, dass ihn die rund 45% Armen in seinem Land gar nicht interessieren, wo steht er dann? So etwas scheint für einige hier noch immer eine Quizfrage mit unsicherer Antwort zu sein.

Man müsste auch keinem Arbeitnehmer mehr erläutern, dass die Ausländerrauspolitik der SVP ihm von Nutzen sei. Denn reiche Ausländer sind der SVP ja höchst willkommen und sie wehrt sich jedes Mal, wenn wir die Pauschalbesteuerung abschaffen wollen. Den Ausgleich der niederen pauschalbesteuerten Ausländer muss dann der belogene und betrogene Arbeitnehmer zechen, und der merkt das Spiel nicht, weil er nie gelernt hat, logisch zu denken!

Und man müsste auch keinem mehr erklären, dass nicht der Sozialstaat an unserer Finanzkrise schuld ist, wie uns das jetzt eingeschwätzt werden soll, sondern die ungleiche Verteilung der Güter. Im gleichen Zeitraum! Während der deutsche Staat z. B. 2000 Euro Schulden macht, werden die Reichen um 6000 Euro reicher. Das muss schief gehen und wie man sieht, geht das auch schief, aber niemand will sich an die Reichen ran machen! Aber genau da liegt das Problem der Finanzkrise. Es kann halt nicht wahr sein, was nicht wahr sein darf

Und dieses praktische Denken gehört unbedingt in die Schule! Geschichte und Logik neben viel Musischem würde uns sicher mehr und bessere Beiträge hier bescheren. Könnte sein! Kann aber auch sein, dass sich hier eine besondere Gruppe herausgebildet hat, denn im Alltag trifft man ganz selten auf so viel Quark (im goetheschen) Sinne wie hier. Hoffnung gibt es aber auch, denn wie ich heute den Gazetten entnommen habe, haben die beiden Blocherblätter eine stark sinkende Leserschaft! Es gbt sie doch noch, die denkenden Leser!
... ABER, gerade auch oder weil über die SVP jetzt längere Zeit täglich und ...
... auch jetzt gerade wieder durch unsere Schreibereien an vorderster Front oder wenigstens auf Seite 2-3 immer wieder genannt wird, er-weckt das bei vielen Menschen offenbar den Eindruck, dass DIESE Partei doch sehr bewegt sein müsse .... und damit auch "bewegt" sein muss .... und dass man solche ..., "die etwas tun ...", auch wählen muss ...

JA ...., dagegen ist halt kein Kraut gewachsen und es zeigt mir wenigstens, dass wir wirklich VIELE Leute in der Schweiz haben, die nicht so gut denken und schlecht lesen können. Von selbst denken ... Das ist ein anderes Kapitel und hier ist halt schon die Schule angesprochen, die die Aufgabe hätte, die Schüler die sie dort unterrichtet auch im "kritischen, selbständig Nach-Denken" zu üben! Tut man dies in der Schweiz? Ich glaube, dass dies kein Thema je war und vielleicht auch heute immer noch nicht überall so ist! (?) ...
Bollwerk-Quatsch!
"Wer nur schon in den Naturwissenschaften oder der Medizin in gewissen Bereichen forschen will, dem wird das faktisch verunmöglicht, denn offensichtlich will man nicht die weltweit herrschende Lehrmeinung gefährden." Zitat PMPMPM
Sie können forschen, wo sie wollen, aber zuerst müssen Sie müssen die Wissenschaftler schon von Ihren Zielen überzeugen, das ist ja klar und nachvollziehbar und auch richtig.
Sie waren wohl noch nie an einer UNI, Was?
Was Sie schreiben gilt vollumfänglich nur für die Theologie, aber nicht und in gar keinem Fall für die Naturwissenschaften, wo eine sehr streitbare und freie Meinung an fast allen Unis der Welt herrscht. Dort stehen sich These und Gegenthese ständig und unablässig gegenüber, wie sich das in der Forschung so gehört und seit Jahrhunderten gepflegt wird. Jede neue These, jede neue Erkenntnis aus Experimenten usw. muss sich ständig der Kritik der ganzen Wissenschaft der Welt stellen. Wie soll da so etwas entstehen, wie ein Bollwerk der Bewahrer? Das müssen Sie schon einmal ganz genau erklären, dann höre ich Ihnen aber gespannt zu.
Sie waren wohl auch noch nie an einem Mediziner-Kongress, wo die sich häufig formlich gegenseitig zerfleischen?
Reden Sie nicht so geschwollen daher, wenn nichts vom Ganzen verstehen, guter PMPMPM aus Wien. „Die Universitäten ein Bollwerk der Bewahrer!“ So ein Mist! Das Bollwerk der Bewahrer finden Sie in der Theologie und bei der Dummwoche und ihrer Hintermänner, aber niemals an den Universitäten, es ginge ja noch, wenn Sie sagen würden, an gewissen Fakultäten. Aber Ihre Verallgemeinerung ist einfach nur falsch!
Es lebe die freie und uneingeschränkte Forschung!
Prosription
Was die Dummwoche tut, ist schon ganz erbärmlich, indem sie so etwas wie Fahndungsbilder von Professoren veröffentlicht, was schon sehr an die Proskriptionen des Sullaregimes, an die Vogelfreien im Mittealter, an den Pranger der Braunen und die Fatwa der Mullas erinnert. Sind das die Vorbilder der Dummwoche und ihrer Hintermänner: Sulla und Adolf und die Mullahs?
Was soll denn mit diesen Professoren geschehen? Was will die Dummwoche mit diesem Vorgehen erreichen, was ist der Sinn vor den Warnungen? Es kann doch nur eine Antwort geben: Die Dummwoche will diese Professoren zum Abschuss freigeben. Das ist Proskription oder Fatwa oder Pranger, nichts anderes!
Eine Schande ist das, eine Schande für unser Land, das die Dummwoche zum Gespött der Welt macht. Das Land, das diese verlogenen Konsorten doch anscheinend so lieben.
Interessiert keine Sa* mehr
Was regen Sie sich auf...

Die WW hat meines Wissens noch 77'000 Leser und schafft es jedes Jahr 10% Leser zu verlieren.

Ausserdem ist die WW kaum noch ernstzunehmen und gleicht eher einem Satireblatt, wenn auch unfreiwillig.

Die Mörgeli Geschichte ist ziemlich schnell aus den Medien verschwunden und das ist gut so.

Er wurde entlassen, aus einem Job. Punkt.
Wenn ihm das nicht passt kann er dagegen angehen und abwarten was rauskommt.

Die SVP hat sich einmal mehr der Lächerlichkeit preisgegeben mit ihrer idiotischen Haltung zu diesem Vorgang.
Freiheit in den Unis?
Leider sind die Unis immer noch zu einem Bollwerk der Bewahrer geworden und nicht mehr zu einem des freien Geistes. Wer nur schon in den Naturwissenschaften oder der Medizin in gewissen Bereichen forschen will, dem wird das faktisch verunmöglicht, denn offensichtlich will man nicht die weltweit herrschende Lehrmeinung gefährden. Schade! So findet Fortschritt nicht statt bzw. eher ausserhalb der Unis - verbunden mit einem riesigen Zeit- und Ressourcenverlust.
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