Das Schweizerische Rote Kreuz will in Lücken springen
publiziert: Donnerstag, 8. Mai 2003 / 20:23 Uhr

Bern - Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) will Familien mit Kindern, Jugendlichen und Einwanderern vermehrt helfen. Generell will sich das SRK in jenen Bereichen engagieren, in denen Hilfe am nötigsten ist.

Tamilien mit Kindern soll geholfen werden.
Tamilien mit Kindern soll geholfen werden.
Wir wollen in die Lücke springen und dort helfen, wo andere Hilfswerke oder der Staat nicht genügend präsent sind, sagte SRK-Präsident René Rhinow vor den Medien in Bern. Die einzelnen Unterorganisationen des SRK müssten sich überlegen, wo sie am meisten humanitären Mehrwert erbringen könnten.

Im Fokus würden in den nächsten Jahren insbesondere Familien mit Kindern, Jugendliche, aber auch Immigrantinnen und Immigranten stehen. Die Schweiz ist heute ein Einwanderungsland, sagte Rhinow. Darum werde es in Zukunft bei der Integration viel zu tun geben.

Die Humanitäre Stiftung SRK, die im Jahr 2001 ihre Arbeit aufgenommen hatte, finanziert derzeit neun Projekte - zwei im Ausland und sieben in der Schweiz. Ausgewählt wurden langjährige Projekte, die eine nachhaltige Wirkung zeigen werden, erklärte Jakob Roost, Mitglied des Stiftungsrates.

Bis ins Jahr 2007 sind für die neun Projekte insgesamt 30 Million Franken gesprochen worden. Das Stiftungsvermögen liegt heute auf rund 710 Millionen Franken.

Die Humanitäre Stiftung SRK wurde im Jahr 2000 mit dem Verkaufserlös des Zentrallaboratoriums des SRK-Blutspendedienstes an einen australischen Konzern gegründet. Aufgabe der Stiftung sei, sich dort humanitär zu engagieren, wo dem SRK die Mittel fehlen, sagte Roost.

Die Jahres-Medienkonfernz des SRK fand am 175. Geburtstag von Henry Dunant statt. Unter dem Eindruck des Grauens der Schlacht von Solferino im Jahr 1859 schlug der Schweizer vor, freiwillige Hilfsgesellschaften zu gründen, um die Sanitätsdienste der Armee zu entlasten.

Der 8. Mai wird als Welttag des Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes gefeiert.

(bert/sda)

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