Viele wundern sich über das ausgeglichene Ergebnis in den deutschen Wahlen. Doch war dieser knappe Ausgang nicht absehbar?

Doch in einer Demokratie sind die Wahlen heilig. Und mit ihnen auch die Wähler und Wählerinnen. Denn die kümmern sich nicht um die persönlichen und die politischen Vorlieben der Parteiführenden, sondern sie entscheiden oft nach eigener Geschichte, Erfahrung und Gesprächen mit Familie und Bekannten, Diskussionen über die Medienthemen und den eigenen Bauch.
Und diesmal haben sie weder besser noch schlechter als bei vorangegangenen Wahlen entschieden, sondern schlicht und einfach demokratisch.
Ergebnis absehbar
Zudem teile ich die Meinung der meisten Journalisten nicht, die posaunen, wie unklar die Wahlen seinen. Alle Zahlen schreien, wie übrigens alle qualitativen Umfragen im Vorfeld der Wahlen, nach grosser Koalition.
Eines darf auch nicht vergessen werden. Das Wahlresultat widerspiegelt die Facetten einer durch Globalisierung und Modernisierung aus den klassischen Bahnen traditioneller Parteipolitik geworfenen Industrienation.
Auf gut Deutsch gesagt: Das Land steckt in der Bredouille. Deshalb gibt es auch für Politologinnen nichts anderes zu sagen als: «So what!» Politik heisst eben meist das Machbare und nicht das Wünschbare zu erreichen! Also: Get on with it.
Flegelhafte Moderatoren
Doch wer sich gestern den Talkschocker der deutschen Elefantenrunde im ZDF zugemutet hat, weiss, dass es so einfach nicht gehen wird. Die Moderatoren benahmen sich derart flegelhaft und widerwärtig unanständig (wer könnte eigentlich diese Herren abwählen?), dass mir wirklich fast die Spucke wegblieb.
Und die Politiker waren nur noch schlecht, gereizt und müde drauf. Mit Ausnahme von Gerhard Schröder. Und FDP-Parteipräsident Westerwelle natürlich.
Doch als der allen Ernstes vor laufender Kamera meinte, er sei zwar jünger, aber nicht blöder als Gerhard Schröder, da konnte ich nur noch grinsen. Denn soooo offensichtlich war das ja nun gerade nicht....
Doch vielleicht täuschen wir uns alle. Und der Talk gestern war nicht nach der Wahl, sondern vor der Wahl.
Denn wenn wirklich keine Regierung zustande kommt, bleibt nur noch ein (e) Notkanzler mit adhoc-Mehrheiten oder eben dann halt doch Neuwahlen. Bis das Volk «richtig» entscheidet. Was sowohl aus demokratischer als auch aus politisch veratwortlicher Sicht unmöglich wäre. Spannende Zeiten sind eben nix für die Politik, auch wenn die Medien diese lieben.
In Brüssel nicht glücklich
In Brüssel ist man über den Wahlausgang in Deutschland natürlich auch nicht glücklich.
Denn wenn Deutschland als Gründerland so kräftig hustet, kränkelt auch die EU. Es ist zwar noch nicht gerade die starke Bronchitis wie sie die Niederlanden und Frankreich der EU diesen Frühsommer beschert haben, aber immerhin.
Stabile, entscheidungsstarke und kooperationsfähige Regierungen sind das A und O funktionierender Europapolitik. Wenn die Regierungschefs derart mit Krisen zuhause beschäftigt sind, bleibt erfahrungsgemäss wenig Energie, die wichtigen Strukturbereinigungen anzupacken, die vor allem auch für die EU anstehen.
Also alles in allem keine ideale Situation. Weder in Berlin, noch in Brüssel und ganz sicher nicht in London.
Blair freute sich auf Merkel
Denn Tony Blair hat sich schon lange auf Angela Merkel gefreut.
nd jetzt ist es nicht mal sicher, ob es nach langen Jahren auf dem Europäischen Gipfel wieder zum Gruppenbild mit Dame reicht.
Witzig ist aber das parlamentarische Nachbeben, das eine allfällige grosse Koalition in Berlin in Brüssel auslösen könnte. Denn zufälligerweise sind die Präsidenten der zwei grössten Fraktionen im Europäischen Parlament Deutsche.
Martin Schulz ist der von Berlusconi berühmt-berüchtigt diffamierte Kapo und der herausragender Fraktionspräsident der sozialdemokratischen EP-Abgeordneten.
Hans-Gert Pöttering ist Präsident der grössten Fraktion des EP, nämlich der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäische Demokraten. Falls nun die grosse Koaliton in Deutschland zustande käme, wären die beiden zwar zuhause in der Regierung, in Brüssel jedoch in Opposition zueinander. Ein erstmaliger Europafall. Und ein Medien-Glücksfall. Denn so käme das Europäische Parlament mal zur Sprache, so auch die EU und so würden vielleicht endlich die meisten Menschen merken, dass Aussenpolitik eben Innenpolitik ist. Und ich hätte ganz klar meinen ersten Bloggerprimeur...
(Regula Stämpfli/news.ch)
10:23
Usher: Ist er fremdgegangen?10:20
Logitech baut bis zu 45 Stellen ab10:06
Heskey auf Klubsuche10:03
Fünf neue Rollen für «Harry Potter»-Star Rupert Grint09:50
Ausschreitungen bei Protesten in Montréal09:41
Solar Impulse startet zum interkontinentalen Flug09:38
Zehn Tote bei erneutem US-Drohnenangriff in Pakistan09:17
Weko sanktioniert BMW09:15
Nordsjaelland erstmals dänischer Meister09:11
New Jersey fehlt noch ein Sieg09:02
3 Doors Down-Gitarrist Matt Roberts verlässt die Band- Letzte Meldungen
- Senior Engineer Polymer and Materials Chemistry
Innerhalb eines interdisziplinären Teams von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, im Bereich der... Weiter - Business Unit Manager Cardiometabolic (m/f)
"International Marketing Professional" For the Swiss subsidiary of an international pharmaceutical... Weiter - Associate Director Commercial Operations - Western Europe
Responsibilities: The Associate Director Sales Operations WEC (Western European Countries) leads,... Weiter - Biologielaborant/in JO585-003
Ihre Aufgaben: Unterstützen der Screenting-Aktivitäten für therapeutische humane Antikörper Humane... Weiter - Senior Development Engineer Sensor Development (m/w)
Innerhalb eines interdisziplinären Teams von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, im Bereich der... Weiter - Laborant/in Qualitätskontrolle
Zum Aufgabenspektrum gehören u.a.: Eingangskontrollen von chemischen Rohstoffen Inprozesskontrollen... Weiter - Laboratory Technician Biological Assessment Pathology JP055-78
Requirements: Profound experience to work with quarantine organisms Experience in microbiological... Weiter - Toxicogenomics Scientist
THE OPPORTUNITY Apply Systems Biology approaches to improve our understanding of gene regulation at... Weiter - Project Engineer Kunststofftechnik (m/w)
Tecan ist weltweit führender Anbieter von Laborinstrumenten und Lösungen für die Branchen... Weiter - Biologie-Laborant/In 60-80%
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung Biologie-Laborant/In (60-80 %) Ihre Aufgaben : Sie... Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen.

Internetpräsenz aufbauen?
www.demokratie.ch www.mehrheiten.org www.moderatoren.info www.globalisierung.at www.medienthemen.net www.wahlresultat.eu www.politologinnen.de www.diskussionen.com www.fraktionen.ch www.europapolitik.org www.talkschocker.info
Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen!

| wetter.ch | ||||||||
| DO | FR | SA | SO | MO | DI | |||
| Zürich | 12°C | 20°C | ||||||
| Basel | 11°C | 20°C | ||||||
| St.Gallen | 11°C | 22°C | ||||||
| Bern | 11°C | 24°C | ||||||
| Luzern | 12°C | 25°C | ||||||
| Genf | 14°C | 25°C | ||||||
| Bellinzona | 13°C | 28°C | ||||||
| mehr Wetter von über 6000 Orten | ||||||||
- Heskey auf Klubsuche
- Nordsjaelland erstmals dänischer Meister
- Aufsteiger Rasgrad ist bulgarischer Meister
- Tausende Fussballfans feiern 15. Meistertitel des FC Basel
- Basel - YB: 1:2-Niederlage zum Abschied
- GC mit schlechtester Super-League-Bilanz
- Drmics Triplette und Empfehlung für den FCZ
- Luzerner Sieg dank zwei späten Toren
- Aarau in der Barrage
- Niederlage im «Abschiedsspiel» für FCB
- Derrick folgt auf Warner
- Mehr Fussball-Meldungen
- Neues Führungsduo
- Als die Welt noch eine Scheibe war
- Aus unserer Serie «Berühmte Messfehler der Menschheitsgeschichte»
- Europäisches Stiersein
- Europäischer Klimabericht
- Auf Kollisionskurs
- Da steht ein Tor auf dem Platz
- Tsch, tsch
- Waschechte Schweiz
- Die Schweizer Infrastruktur freut sich auf den achtmillionsten Einwohner
- Informationspanne im VBS?
- Mehr Satire
- Logitech baut bis zu 45 Stellen ab
- Weko sanktioniert BMW
- Sunrise steigert Quartalsergebnis
- Fast die Hälfte der Schweizer Firmen zahlen ihre Rechnungen zu spät
- Ypsomed nach Abschreibungen mit deutlich höherem Gewinn
- Trisa 2011 währungsbedingt mit weniger Glanz
- SMI rutscht in die Verlustzone ab
- Varo kauft Petroplus-Raffinerie in Cressier
- Freie Hebammen verlangen mehr Lohn
- Liechtensteins Banken florieren auch ohne Steuerflucht
- Rime präsidiert den Gewerbeverband
- Weitere Wirtschaftsmeldungen
- Die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatte braucht nachhaltigen Schub
- Dank Emissionshandel Ausstoss von Treibhausgasen 2011 gesunken
- Solarskilift Tenna erhält Umweltpreis
- Umwelt-Klo spült mit 0,2 Liter
- ElCom senkt Entschädigung für Wasserkraftwerke der Romande Energie
- PlanetSolar am Ziel
- Sauber-Team ist klimaneutral
- Palmöl bedroht Weltklima
- ZeroEmission-lowEx-Gebäude (Teil 2)
- Schweiz verbraucht zu viele Ressourcen
- Neue Autos brauchen im Mittel 6,39 Liter Treibstoff
- Letzte Meldungen
- Apple-Boss Cook verdient am meisten in USA
- Mobile Schadsoftware wird immer raffinierter
- Wenig User bezahlen für Apps
- Google Maps fliegt bei iOS raus
- Smartphones verdrängen Handys
- Sammelklage gegen Apple zugelassen
- Neues MacBook Pro mit Retina-Display?
- Little Printer für Android und iPhone
- Updates für WhatsApp und den Adobe Flash-Player
- Stromverbrauch durch Internet übersteigt Produktion eines AKW
- WhatsApp Sniffer spioniert private Handy-Chats aus
- Letzte Meldungen
- AdA Ausbildungsleiter/in mit eidg. Diplom
- Salsa
- Gute Texte - schlechte Texte
- Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen / AdA FA-M1
- ECDL Prüfung
- ECDL Prüfung
- Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop Elements
- Protokolltechnik
- Nothilfe
- Einstieg in die digitale Fotografie (Kompaktkamera)
- Weitere Seminare






































































