Das Wohlstandsgefälle ist stark gewachsen
publiziert: Samstag, 28. Nov 2009 / 15:38 Uhr

Basel - Am zweiten Nationalen Tag der UNO-Millenniums-Entwicklungsziele hat Bundesrätin Calmy-Rey für diese eine durchzogene Bilanz gezogen. Die Aussenministerin rief dazu auf, die Anstrengungen für eine faire, sichere und nachhaltige Welt für alle zu verstärken.

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey fordert mehr Anstrengungen für das Erreichen der Millenniumsziele.
Bundesrätin Micheline Calmy-Rey fordert mehr Anstrengungen für das Erreichen der Millenniumsziele.
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Obwohl für die Erreichung der acht Millenniumsziele (Millennium Development Goals, MDG) bis 2015 nur noch fünf Jahre bleiben, sei das Wohlstandsgefälle zwischen armen und reichen Ländern sowie zwischen armen und reichen Bevölkerungsgruppen in Schwellen- und Entwicklungsländern stark gewachsen, gab Micheline Calmy-Rey in Basel zu bedenken. Frappant seien die regionalen Unterschiede.

In Asien sei die Zahl der Armen insgesamt gesunken. In vielen afrikanischen Staaten genügten die erzielten Fortschritte dagegen nicht, um die Armut auf diesem Kontinent zu reduzieren. Gefährdet sieht die Aussenministerin die Millenniumsziele namentlich auch durch die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Klimakrise.

Millenniumsziele nicht gescheitert

Die MDG-Agenda für gescheitert zu erklären, wäre jedoch falsch, sagte die Aussenministerin gemäss Redetext weiter. Auch wenn die ambitiösen Ziele bis 2015 nicht überall erreicht werden könnten, behalte die Stossrichtung der Millenniumsziele über 2015 hinaus ihre Gültigkeit. Die Bundesrätin kündigte im Weiteren für 2010 einen zweiten MDG-Zwischenbericht der Landesregierung an.

Veranstaltet wurde der zweite Nationale Tag der Millenniumsziele von dem 2007 in Basel eröffneten Centre for the Millennium Development Goals (CMDG). Das von einer privaten gemeinnützigen Stiftung getragene Kommunikationszentrum setzt sich mit Projekten und Aufklärungskampagnen für die MDG ein.

(tri/sda)

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NIchts als…
…dumme Sprüche und leere Phrasen sowie Feststellungen, die jeder normale Schweizer Bürger schon längst gemacht hat. "Das Wohlstandsgefälle ist strak gewachsen … " Guten Morgen Frau Aussenbundesrat!!! Für all die Schweizer Bürger/innen, die das Gefälle schon seit ein paar Jahren am eigenen Leib spüren ein sehr wichtige Entdeckung. Calmy-Rey ist wie jeder andere Bundesrat mit dafür verantwortlich, dass in der Schweiz die Schere zwischen Reich und Arm immer grösser wird. Oder sollte Frau Superschlau darnicht das Gefälle in der Schweiz gemeint haben? Ach natürlich, in der Schweiz gibt es ja keine armen Leute, Working pure usw.. Schon klar, wenn man sich für die Armen im eigenen Land einsetzen würde, steht man gegen aussen nicht so schön da. Schweizer Bundesrat = aussen hui, innen pfui!!!!!
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