NHL
David Aebischer präsentierte Stanley Cup in Freiburg
publiziert: Freitag, 31. Aug 2001 / 18:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 31. Aug 2001 / 18:59 Uhr

Freiburg - Gestern brachte der 23-jährige Torhüter David Aebischer erstmals in der Geschichte der National Hockey League NHL den Stanley Cup in die Schweiz. Freiburg war die erste Station auf der «Europatour» der berühmtesten Eishockey-Trophäe der Welt.

Bereits heute (Samstag) früh wurde der Stanley Cup weiter nach Tschechien verfrachtet.

Kommt er mit der Sonderfracht? Oder wird er von NHL-Offiziellen eskortiert? Auch für den begehrtesten Eishockeypokal der Welt gab es am Freitag keine Extrawurst. Wie alle anderen Gepäckstücke aus Toronto musste der Cup über das Förderband -- in einer blauen Kiste. Rund dreissig Sekunden lang bekamen die erschienenen Schaulustigen den weltberühmten Pokal am Flughafen Kloten zu sehen.

Aebischer stemmte das rund 15 Kilogramm schwere Stück NHL- Geschichte eine Weile, bevor es von den beiden NHL-Offiziellen wieder in der Kiste verstaut wurde. «Für mich ist es natürlich eine Ehre, den Stanley Cup nach Hause mitnehmen zu dürfen», sagte der sichtlich nervöse Aebischer. «Faszinierend für mich sind die über 100 Jahre NHL-Geschichte, die in diesem Pokal stecken. Ich bin aber kein Supermann. Es ist für mich zweitrangig, dass ich der erste Schweizer bin, der dies geschafft hat.»

Mit dem Pokal ins Bett

Beim kurzen Aufenthalt in der Schweiz hatte der Freiburger den Stanley Cup nur kurze Zeit für sich. «Das offizielle Programm ist schon recht stressig», gab Aebischer zu. Was macht man denn privat mit so einer wichtigen Trophäe? «Zusammen mit Kollegen werde ich sicher einige Fotos schiessen und vielleicht Champagner oder Bier daraus trinken. Vermutlich nehme ich den Cup auch noch mit ins Bett.» Da werden die beiden NHL-Offiziellen, die den Stanley Cup sonst nie aus den Augen lassen, wohl ausnahmsweise nicht zugegen sein.

Trotz der vielen Termine an diesem Tag wollte der Freiburger nicht zuviel Aufhebens um seine Person machen. Aebischer war beispielsweise froh, dass in Freiburg die Idee eines Umzugs zu Ehren seines Stanley-Cup-Gewinns fallengelassen wurde: «Mit dem ganzen Team ist so ein Anlass sinnvoll, aber für mich allein -- das wäre zuviel des Guten gewesen.» Immerhin gab es am Nachmittag in Freiburg trotzdem eine «Mini-Eskorte» für den Torhüter. Im Cabrio wurde Aebischer mit dem Stanley Cup von einem Polizeiwagen begleitet, der ihn zu einem Einkaufszentrum brachte, wo der Pokal dem breiten Publikum präsentiert wurde.

(sda)

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