Davidoff Swiss Indoors: Junge Wilde fordern Federer
publiziert: Donnerstag, 3. Mai 2007 / 07:40 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Okt 2007 / 09:30 Uhr

Die Davidoff Swiss Indoors warten auch 2007 mit einer hochklassigen Besetzung auf. Der Titelverteidiger Roger Federer wird von einer Serie hochkarätiger Gegner herausgefordert. Sieben der ersten acht Nennungen sind in den Top 20 klassiert.

Federer steht vor nicht einfachen Heimspielen.
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Federers Jäger werden vom 23. - 28. Oktober von Novak Djokovic (ATP 5) angeführt. Der knapp 20-jährige Serbe ist nach dem schon arrivierten Rafael Nadal der stärkste aus der Garde der «jungen Wilden». Unlängst gewann er in Key Biscayne seinen ersten ganz grossen und insgesamt vierten Titel. Ebenfalls unter den Top 10 figurieren Federers Final-Widersacher in den beiden letzten grossen Turnieren: Fernando Gonzalez (ATP 6), der an der Nummer 1 nicht nur 2006 in Basel, sondern Ende Januar 2007 auch in Melbourne scheiterte, sowie James Blake (ATP 9), der im November 2006 im Masters-Final in Schanghai eine Packung kassierte.

Auch die weiteren schon verpflichteten Spieler des 32er-Feldes können Federer gefährden. Mit Tomas Berdych (ATP 12) tritt der letzte Olympia-Bezwinger des Baselbieters zum zweiten Mal nach 2005 am Rheinknie an; der Tscheche stellte sein Indoor-Können schon mit dem Titel im weltgrössten Hallenturnier in Paris-Bercy unter Beweis. Federers ehemaliger Angstgegner David Nalbandian (ATP 13) hat in Basel schon drei Finals (Turniersieg 2002) erreicht.

Für exotische Farbtupfer sorgen der Zypriote Marcos Baghdatis (ATP 19), der Überraschungsfinalist und Publikumsliebling von 2005, sowie der Thai Paradorn Srichaphan (ATP 86). Er drängte im begeisternden letztjährigen Halbfinal nicht nur Federer an den Rand der Niederlage, sondern garantiert auch hohe TV-Einschaltquoten in Asien. Im vergangenen Oktober waren in Thailand gemäss Turnierdirektor Roger Brennwald während des Halbfinal-Krimis rund vier Millionen Zuschauer zugeschaltet. «Wir dürfen uns auf ein sehr attraktives Feld freuen», sagte Brennwald.

Neuer Belag und Hawkeye

Die starke Besatzung hat am grössten Schweizer Sportanlass ebenso Tradition wie dessen starke Verankerung bei Sponsoren und in der Region. Einmal mehr stemmen sich die Organisatoren bei der 38. Auflage aber nicht gegen Innovationen: Der Belag wird auf Druck von Spitzenspielern und andern Organisatoren von Taraflex auf Greenset gewechselt. Sieben Courts müssen umgerüstet werden müssen -- die beiden in der St. Jakobshalle und fünf im Sportcenter Paradies Allschwil.

Ebenso wird das elektronische Linienüberwachungs-System «Hawkeye» eingeführt -- sicher zum Vergnügen des Publikums. Jeder Spieler kann pro Satz zwei Entscheide der Unparteiischen anzweifeln. Diese Änderungen sowie weitere Verbesserungen im ohnehin überzeugenden Gastronomiesektor lassen natürlich auch die Kosten des teuersten Schweizer Sportanlasses ansteigen: «Die 14 Millionen reichen nicht mehr, wir nähern uns den 15 Millionen», erklärte Brennwald.

Wie in der Vergangenheit profitieren am Mittwoch auch wieder Junioren-Clubmeister von einer Aktion, und am Finalsonntag ermöglicht die traditionelle Sternfahrt in Zusammenarbeit mit der Post und «SonntagsBlick» die Fahrt zum Showdown zu günstigen Konditionen. Ein Wermutstropfen hierbei ist allerdings, dass der Final im Zug der allgemeinen Änderungen auf der Tour nur noch über zwei Gewinnsätze ausgetragen wird.

Boris Becker vs. Weltklasse

Am zweiten Tag der Qualifikation kommt es zu einem attraktiven Event zu Gunsten der «United Kids Foundation»: Boris Becker misst sich mit aktuellen Spielern der Weltklasse.

Vorverkauf über: - www.davidoffswissindoors.ch - Bivoba AG, Basel: 061 383 11 11 - Ticket-Hotline: 0900 55 22 25 (1 Fr./Min.)

(von Marco Keller, Basel/Si)

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