Deborah Voigt zu dick für Ariane auf Naxos
publiziert: Sonntag, 7. Mrz 2004 / 19:44 Uhr

London - Weil sie zu dick für die Rolle der Ariane auf Naxos ist, hat die königliche Covent Garden Opera in London der US-Operndiva Deborah Voigt den Vertrag gekündigt.

Das Kostüm sei nicht für Voigt geeignet.
Das Kostüm sei nicht für Voigt geeignet.
Voigt habe nicht in das für die Aufführung vorgesehene schwarze Kleid gepasst, berichtete die Zeitung Sunday Telegraph. Voigt sei zwar eine wunderbare Sängerin, sagte der Casting-Verantwortliche des Opernhauses, Peter Katona. Aber wegen des Kostüms und der Art der geplanten Inszenierung ist es keine besonders glückliche Idee, sie in dieser Oper spielen zu sehen.

Voigt sagte der Zeitung: Ich habe breite Hüften, und offenbar hat Covent Garden damit Probleme. Für die Hauptrolle wurde nun die deutsche Sängerin Anne Schwanewilms engagiert.

Das genaue Gewicht Voigts ist ein Geheimnis, Beobachter schätzen es auf 90 bis 120 Kilo. Als Ariane auf Naxos müsste die Sängerin Treppen hinauf- und hinunterlaufen, herumrennen und sich auf den Boden werfen. Die Frage ist nicht nur, wie jemand aussieht, sondern auch, wie er rüberkommt. Das muss glaubwürdig sein, sagte Katona.

Die Sängerin wurde bereits vor fast fünf Jahren für die Oper von Richard Strauss eingekauft. Schon damals war ihr Gewicht bekannt. In der Zwischenzeit habe sich aber die Regie geändert, sagte Katona. Voigts Agent Michael Benchetrit sagte: Damit eins klar ist: Deborah ist nicht furchtbar fett. Das Problem ist einfach, dass die Royal Opera auf dem kleinen Schwarzen besteht, das Deborah nicht steht.

(rr/sda)

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