Défago: «Irren ist menschlich»
publiziert: Mittwoch, 14. Dez 2005 / 19:40 Uhr

Drei Tage nach seiner Disqualifikation in Val d´Isère gab Didier Défago in Val Gardena eine Stellungnahme und sagte: «Irren ist menschlich».

Didier Défago will sich nach der Riesenenttäuschung hochrappeln.
Didier Défago will sich nach der Riesenenttäuschung hochrappeln.
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Zum entstandenen finanziellen Verlust, der auf rund 150 000 Franken geschätzt wird, wollte Défago nichts sagen: «Über Geld rede ich nicht.» Aber er sei am Sonntag schon sehr enttäuscht gewesen. Deshalb habe er sich auch nicht öffentlich äussern wollen, «um nichts Falsches zu sagen».

Es gebe Regeln, und diese müssten eingehalten werden. Das akzeptiere er. Dennoch habe er eine kleine Hoffnung, dass der Rekurs, den Swiss-Ski am Montag beim Internationalen Skiverband (FIS) einreichte, gut geheissen werden.

Er habe zwar Weltcuppunkte und das «Rote Trikot» für den Leader in der Superkombinationswertung verloren, aber die Leistung habe er gleichwohl erbracht.

Daran richte er sich auf. Er schaue nach vorwärts und werde sich zum Thema Disqualifikation nicht mehr äussern. Défago hatte vor drei Jahren in Val Gardena den Super-G und damit sein erstes und einziges Weltcuprennen gewonnen.

(bsk/Si)

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