Défago nur von Heel geschlagen
publiziert: Freitag, 19. Dez 2008 / 14:25 Uhr

Didier Défago hat im Weltcup-Super-G in Val Gardena hinter dem überraschenden Italiener Werner Heel Platz 2 belegt. Als Vierter hinter «Oldie» Patrik Järbyn verpasste Ambrosi Hoffmann das Podest um lediglich zwei Hundertstel.

Konstante Leistung: Didier Défago.
Konstante Leistung: Didier Défago.
Zweimal Fünfter in den Super-G in Lake Louise und in Beaver Creek, dazu an den gleichen Orten Achter und Sechster in den Abfahrten -- Didier Défago war in den voran gegangenen Speed-Rennen der Saison die personifizierte Konstanz. Das mit dem Podestplatz werde schon auch klappen, hatte sich der 31-Jährige in Nordamerika zuversichtlich gezeigt.

Gesagt, getan, und zwar an jenem Ort, an dem er vor sechs Jahren seinen bislang einzige Weltcup-Sieg errungen hatte; im Dezember 2002 hatte er auf der Saslong ebenfalls im Super-G triumphiert. Der mit der Nummer 17 ins Rennen gegangene Défago war der Einzige, der mit den Erstgestarteten mitzuhalten vermochte; Heel trug die Drei, Järbyn die Zwei, Hoffmann die Vier, Marco Sullivan wurde Fünfter mit der Fünf, Stephan Görgl mit der Eins Sechster.

Auch Hoffmann hat gute Erinnerungen an Val Gardena. Vor drei Jahr war er hier im Super-G Dritter geworden -- und zum bis dato letzten Mal unter die ersten drei gefahren. Weiterhin auf der Erfolgswelle reitet Carlo Janka. Fünf Tage nach seiner Siegpremiere im Riesenslalom in Val d'Isère liess der Bündner mit der Nummer 50 Rang 11 folgen. Im Super-G war sein Bestergebnis der 21. Platz Ende November in Lake Louise gewesen. Derweil auch Daniel Albrecht als Vierzehnter seine Fortschritte im Speed-Bereich ein weiteres Mal bestätigte, zählte Didier Cuche (10.) wie Hermann Maier (9.), Bode Miller (17.) und Aksel Lund Svindal (28.) zu den geschlagenen Favoriten.

Heel gewann sein zweites Weltcup-Rennen, nachdem er Ende Februar dieses Jahres die Abfahrt in Kvitfjell für sich entschieden hatte. Im Super-G waren seine Ergebnisse bisher bescheidener; über den 7. Rang, den er im vergangenen März im Saisonfinale in Bormio heraus gefahren hatte, war der 26-jährige Südtiroler noch nicht hinaus gekommen.

Noch unerwarteter und erstaunlicher war die Vorstellung von Patrik Järbyn. Der Schwede, der im April 40 Jahre alt wird, schaffte im Alter von 39 Jahren und 8 Monaten als mit Abstand ältester Fahrer eine Podestklassierung im Weltcup. Die Leistung Järbyns ist umso erstaunlicher, weil er die letzte Saison vollends verpasst hatte. Im September 2007 hatte er im Training in Chile einen Kreuzbandriss erlitten.

(ht/Si)

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