Deiss begrüsst Polens Präsident Kwasniewski
publiziert: Mittwoch, 15. Sep 2004 / 15:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Sep 2004 / 10:43 Uhr

Bern - Polen und die Schweiz verbinden Bande, die weit in die Geschichte zurückreichen. Dies stellten Staatspräsident Aleksander Kwasniewski und Bundespräsident Joseph Deiss beim Austausch ihrer Grussadressen in der Wandelhalle des Nationalrates fest.

Polnischer Staatspräsident Aleksander Kwasniewski auf offiziellem Staatsbesuch in der Schweiz.
Polnischer Staatspräsident Aleksander Kwasniewski auf offiziellem Staatsbesuch in der Schweiz.
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Der Beitritt zur EU sei ein Meilenstein in der Geschichte Polens, sagte Kwasniewski. Er komme auch der Schweiz zu Gute, deren Investitionen in Polen sehr gefragt seien. Er sei überzeugt, dass die polnischen Unternehmen jetzt ihre Flügel entfalten und auf dem schweizerischen Markt besser auftreten könnten, sagte Kwasniewski.

Die Schweiz liege Polen am Herzen, sagte der Staatspräsident. Viele Emigranten hätten in der Schweiz Zuflucht gefunden. Die Eidgenossenschaft habe nach dem Ersten Weltkrieg 1919 als erster neutraler Staat die Unabhängigkeit Polens anerkannt und humanitäre Hilfe geleistet.

EU-Beitritt bleibt ein Thema

Polen habe mit dem kühnen, auch schmerzhaften Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft den Platz wiedergefunden, der dem Land zustehe, den Platz einer Grande Nation in Europa und in der Welt, sagte Deiss. Die Schweiz und Polen träten gemeinsam im Internationalen Währungsfonds und der Weltbank auf.

Die Bevölkerung Polens hat sich für den EU-Beitritt entschieden. Die Frage eines EU-Beitritts bleibe auch in der Schweiz auf dem Tisch, sagte Deiss. In einer sich ständig wandelnden Welt könne man gegenüber einem Partner, der immer grösser und stärker werde, seine Position nicht ein für alle Mal festlegen.

Die Ost-Erweiterung der EU zeige deutlich, was europäische Integration wirklich bedeute, sagte Deiss. Sie trage dazu bei, dass Europa ein Kontinent des Friedens und der Stabilität sei, dessen Staaten die gleichen demokratischen Werte hochhielten und zum Wohle ihrer Bürgerschaften zusammenarbeiteten.

(rp/sda)

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