Delegationen für Zypern-Gespräche eingetroffen
publiziert: Dienstag, 23. Mrz 2004 / 18:58 Uhr

Bürgenstock - Die Delegationen für die entscheidende Zypern-Verhandlungsrunde sind auf dem Bürgenstock eingetroffen. Die Türkei machte im Vorfeld der Gespräche klar, dass es nicht eine Lösung um jeden Preis geben werde.

Alvaro De Soto, UNO-Sonderbeauftragter für Zypern.
Alvaro De Soto, UNO-Sonderbeauftragter für Zypern.
Dies teilte das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten mit. Das letzte Teilstück zum Luxushotelkomplex legten die Delegationen in Super-Puma-Helikoptern des Schweizer Militärs zurück, hiess es weiter.

Die Verhandlungen unter UNO-Schirmherrschaft sollen morgen (Mittwoch) aufgenommen werden. Nach erfolglosen Verhandlungen in Nikosia über eine Wiedervereinigung Zyperns geht es in der Innerschweiz in die entscheidende Runde. Griechenland und die Türkei haben laut UNO-Fahrplan eine Woche Zeit, sich auf einen Kompromiss zu einigen.

Eine Lösung um jeden Preis werde es mit der Türkei nicht geben, sagte der türkische Aussenminister Abdullah Gül vor seiner Abreise in die Schweiz. Ankara tritt nach Angaben Güls für ein dauerhaftes Abkommen ein.

Für die griechische Seite sei eine Lösung der Zypern-Frage undenkbar, bei der die Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit für immer ausgesetzt würde, hiess es aus Kreisen des Aussenministeriums in Athen.

Die Lösung müsse all das respektieren, was in der Europäischen Union (EU) gelte. Sie dürfe nicht sozusagen für immer davon abweichen, sagte der griechische Aussenminister Petros Molyviatis.

Der griechisch-zyprische Präsident Tassos Papadopoulos äusserte sich vor Verhandlungsbeginn sehr zurückhaltend. Er werde sich alle Mühe geben für eine praktikable Lösung zu Gunsten aller Zyprer, sagte er vor seiner Abreise in Nikosia.

Sein zyprischer Verhandlungspartner wird Mehmet Ali Talat sein, Ministerpräsident des international nicht anerkannten türkischen Nordteils der Insel.

Bei erfolgreichem Abschluss des UNO-Fahrplanes soll ganz Zypern am 1. Mai der EU beitreten, andernfalls wird der griechisch-zyprische Teil der Insel allein in die EU aufgenommen.

(bsk/sda)

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