Dell'Ambrogio neuer Staatssekretär SBF
publiziert: Freitag, 8. Jun 2007 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Jun 2007 / 12:21 Uhr

Bern - Der neue Staatssekretär für Bildung und Forschung heisst Mauro Dell'Ambrogio. Der Bundesrat hat den 54-jährigen Tessiner Juristen auf Anfang 2008 zum Nachfolger von Charles Kleiber gewählt, der Ende Jahr in den Ruhestand tritt.

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung ist eine Fachbehörde des Bundes.
Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung ist eine Fachbehörde des Bundes.
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Dell'Ambrogio ist seit 2003 Direktor der Fachhochschule der italienischen Schweiz.

Laut Bundesrat verfügt er «aufgrund seines Leistungsausweises, seiner Führungserfahrung und seines Durchsetzungsvermögens» über die notwendigen Eigenschaften, das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) erfolgreich zu leiten.

Das im Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) angesiedelte SBF ist als Fachbehörde des Bundes für nationale und internationale Fragen der höheren und universitären Bildung, der Forschung und der Raumfahrt zuständig.

Es zählt 100 Mitarbeitende und verfügt über ein Jahresbudget von rund 1,7 Milliarden Franken.

Vom Polizeikommandant zum Bildungs-Direktor

Der 1953 als Bürger von Giubiasco geborene Dell'Ambrogio schloss sein Rechtsstudium an der Universität Zürich mit dem Doktorat ab und erwarb anschliesslich das Anwalts- und Notariatspatent. Mit 25 Jahren wurde er zum Bezirksrichter von Bellinzona gewählt, fünf Jahre später zum Polizeikommandanten des Kantons Tessin.

Nach achtjähriger Tätigkeit als Polizeikommandant wurde Dell'Ambrogio Generalsekretär im Bildungsdepartement des Kantons Tessin. Ihm oblag es, die Universität der italienischen Schweiz gesetzlich vorzubereiten und dann operativ aufzubauen, was ihm innert dreier Jahre gelang.

Von 1999 bis 2003 wirkte Dell'Ambrogio als Direktor des Gruppo Ospedaliero Ars Medica. Anschliessend kehrte er zum Kanton zurück: Er wurde Direktor der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI), die mit über 2000 Studierenden unter den Schweizer Fachhochschulen eine führende Stellung einnimmt.

(bert/sda)

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