Demonstation im Norden Mexikos gegen Drogenkrieg
publiziert: Montag, 29. Mrz 2010 / 14:06 Uhr

Monterrey - Gegen den Drogenkrieg im Norden Mexikos haben tausende Menschen demonstriert. Rund 8000 Menschen versammelten sich am Sonntag im Zentrum von Monterrey, der Hauptstadt des Bundesstaates Nuevo León, um gegen die Gewalt der Drogenbanden in der Zwei-Millionen- Einwohner-Metropole zu protestieren.

Die Sicherheitskräfte waren über den Aufenthaltsort der bewaffneten Männer informiert.
Die Sicherheitskräfte waren über den Aufenthaltsort der bewaffneten Männer informiert.
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Die grösstenteils in Weiss gekleideten Demonstranten liessen weisse Ballons und eine Taube aufsteigen. So wollten sie ihren Wunsch nach Frieden deutlich machen. Der Protestzug wurde vom Gouverneur des Staates Nuevo Léon, Rodrigo Medina, angeführt.

Nach Angaben der Sicherheitsbehörden von Nuevo León waren in der vergangenen Woche bei Auseinandersetzungen zwischen dem Drogenkartell Golfo und dessen einstiger Schlägertruppe Zetas fast 50 Menschen ums Leben gekommen.

Fünf Tote

Nach der Demonstration kam es zu einer weiteren Gewalttat in der Region mit fünf Toten. Die Sicherheitskräfte in Monterrey seien informiert worden, dass sich in einem Hotel im nahe gelegenen Santa Catarina bewaffnete Männer aufhielten, sagte der Sicherheitschef von Nuevo León, Luis Carlos Trevino.

Als die Sicherheitskräfte eingetroffenen seien, hätten die Verdächtigen auf sie gefeuert. Bei dem Schusswechsel seien drei mutmassliche Angreifer und zwei mutmassliche Begleiterinnen getötet worden.

(ade/sda)

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