Erfolgreich gehindert
Demonstranten wollten in Rathaus von St. Louis eindringen
publiziert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 07:48 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 27. Nov 2014 / 08:21 Uhr
Nun ist auch in St. Louis so einiges los. (Archivbild)
Nun ist auch in St. Louis so einiges los. (Archivbild)

Ferguson - Mehrere Demonstranten haben am Mittwoch versucht, das Rathaus der US-Stadt St. Louis zu stürmen. Polizisten und Nationalgardisten drängten die Menge jedoch zurück. Die Kleinstadt Ferguson, in der es seit Montagabend Unruhen gibt, liegt in der Agglomeration St. Louis.

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Nach örtlichen Medienberichten gab es im Zuge der versuchten Stürmung in St. Louis mindestens drei Festnahmen. Bei den weit über hundert Kundgebungen und Protestaktionen am Montag- und Dienstagabend wurden mittlerweile mehr als 400 Menschen festgenommen.

Demonstrationen und Strassenblockaden hatte es unter anderem in Boston, New York, Dallas und Atlanta gegeben, nachdem eine Geschworenen-Jury am Montag entschieden hatte, den weissen Polizisten Darren Wilson nicht wegen der tödlichen Schüsse auf den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown anzuklagen.

Ganze Stadt räumte auf

In der Kleinstadt selbst entspannte sich die Lage unterdessen wieder. Zahlreiche Freiwillige, darunter auch Kinder und ganze Familien, waren am Mittwoch auf den Strassen, um in ihrer Stadt aufzuräumen. Noch immer war ein Grossaufgebot an Polizisten und Nationalgardisten zu sehen. Die Nacht zum Mittwoch war aber bereits deutlich ruhiger verlaufen als die Nacht zuvor.

Der 18-jährige Michael Brown war im August von dem Polizisten Darren Wilson erschossen worden. Der Polizeibeamte hatte Notwehr geltend gemacht und in einem TV-Interview erklärt, er habe «richtig» gehandelt und würde es auch wieder so tun. Die Grand Jury hatte befunden, dass keine ausreichenden Beweise für eine Anklage gegen Wilson vorliegen.

(awe/sda)

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