Demonstration in Bern für Tibet
publiziert: Samstag, 26. Apr 2008 / 15:38 Uhr / aktualisiert: Samstag, 26. Apr 2008 / 20:01 Uhr

Bern - Rund 7000 Menschen haben am Nachmittag in Bern an einer Kundgebung für Tibet teilgenommen. Die bewilligte Demonstration verlief friedlich. Dutzende tibetischer Fahnen prägten das Bild auf dem Bundesplatz.

Federica de Cesco verglich in ihrer Rede das Schicksal des tibetischen Volks mit dem der nordamerikanischen Ureinwohner.
Federica de Cesco verglich in ihrer Rede das Schicksal des tibetischen Volks mit dem der nordamerikanischen Ureinwohner.
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Kelsang Gyaltsen, Gesandter des Dalai Lama, des geistlichen Oberhaupts der Tibeter, sagte in einer Rede, Tibet wolle eine echte Autonomie im Rahmen der Volksrepublik China. Die nationalen Grenzen verlören an Bedeutung. Er dankte dem Schweizer Volk für die Solidarität mit Tibet.

Die grüne Nationalrätin Maya Graf forderte den Bundesrat auf, die Menschenrechtsverletzungen in Tibet «entschieden zu verurteilen.» Auch solle der Bundesrat den Dalai Lama offiziell empfangen.

Der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga sagte, nur wenn China mit den Tibetern in einen Dialog trete, dürfe Bundesrätin Doris Leuthard im Mai die geplante China-Reise antreten. Weiter kritisierte er das Internationale Olympische Komitee. Es dürfe sich nicht für politische Zwecke einspannen lassen.

Die bekannte Schriftstellerin Federica de Cesco verglich in ihrer Rede das Schicksal des tibetischen Volks mit dem der nordamerikanischen Ureinwohner.

Organisiert wurde die Kundgebung von Exiltibeter-Organisationen. Die Grünen, die SP, die Gesellschaft für bedrohte Völker und Alliance Sud unterstützten sie.

Gegen Ende der Kundgebung wurde eine alternative olympische Fackel entzündet. Sie war im März in Griechenland erstmals entfacht worden und hat eine Reise durch mehrere Länder hinter sich. Sie symbolisiere «wahre universelle Werte wie Freiheit und Gerechtigkeit» - was die echte olympische Fackel nicht tue.

Drei Vertreter eines «Teams Tibet» forderten Sportler aller Länder auf, an den Olympischen Spielen in Peking ihre Solidarität mit Tibet kundzutun.

(fest/sda)

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