Demonstrationen gegen Semester-Gebühren in Zürich
publiziert: Donnerstag, 12. Dez 2002 / 19:28 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Dez 2002 / 19:54 Uhr

Zürich - Lautstark haben rund 2000 Studierende der Universität Zürich gegen das geplante neue Universitätsgesetz protestiert.

Die Studenten und Studentinnen wollen eine Verdoppelung der Semestergebühren nicht hinnehmen.
Die Studenten und Studentinnen wollen eine Verdoppelung der Semestergebühren nicht hinnehmen.
Die Unileitung soll künftig mehr Spielraum bei der Ansetzung des Semestergeldes erhalten. Heute kann sie die Gebühren nur erhöhen, wenn dies die anderen Schweizer Universitäten im gleichen Mass tun. Gemäss der im August vom Zürcher Regierungsrat vorgeschlagenen Änderung des Universitätsgesetzes soll diese Fessel fallen.

Die obere Grenze für eine Anhebung läge dann bei der von der interkantonalen Universitätsvereinbarung festgelegten Limite von 1224 Franken. Gegen diese mögliche Verdoppelung der Gebühren - heute 640 Franken pro Semester - richtet sich der Zorn der Studierenden.

Keine Uni nur für Reiche skandierend marschierten rund 2000 Studierende und Sympathisanten am Donnerstagabend durch die Zürcher Innenstadt. Uni-Gesetz: Nein stand auf dem Transparent, hinter dem sich ein mehrere hundert Meter langer Demonstrationszug formiert hatte.

Widerstand sei nötig, sind die Vertretenden des Aktionskomitees gegen das neue Unigesetz überzeugt, da die meisten Studenten wenig Geld hätten. In Zürich würden 80 Prozent der Eingeschriebenen auch einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

Diese Studierenden wären gleich mehrfach von der geplanten Gesetzesänderung betroffen, da ein gleichzeitiger Trend in der Bildungspolitik zu Studienzeitbeschränkungen gehe. Die Ungleichheit zwischen Werkstudenten und Studierenden aus guten finanziellen Verhältnissen würde weiter verstärkt.

Dagegen wollen die Studierenden nicht nur mit Demos vorgehen, sondern auch mit einer Petition. Gemäss Aktionskomitee wurden bereits über 2000 Unterschriften gesammelt. Unterstützung erhalten die Protestierenden von diversen Gewerkschaften sowie Aktionsgruppen anderer Schweizer Hochschulen.

(bsk/sda)

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