Der Anti-Obama
publiziert: Freitag, 6. Mrz 2009 / 21:06 Uhr

Die ganze Welt kennt Barack Obama. Nun stelle ich Ihnen den Anti-Obama vor, den zweitinteressantesten Mann der amerikanischen Politik.

Rush Limbaugh: Ein dickbäuchiger Mann, der in den Äther brüllt.
Rush Limbaugh: Ein dickbäuchiger Mann, der in den Äther brüllt.
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Rush Limbaugh ist weder schwarz, noch schlank, noch stylisch oder besonders gebildet.

Er ist ein Republikaner ohne Amt, aber mit viel Einfluss auf seine eigene Partei und die Medien.

Limbaugh ist Moderator einer der meistgehörten Radiosendungen in den USA. Er ist ein dickbäuchiger Mann, der in den Äther brüllt. Er ist selbstsicher, unkompliziert und fast immer im verbalen Angriff gegen Demokraten, Feministen und jeden links Orientierten.

Held der Republikaner

Wenn die Republikaner sich in die Rolle der Oppositionspartei einfinden und eine neue Leitfigur suchen, könnte Limbaugh ihr Held werden. Darüber wären die Demokraten froh. Limbaugh (58) ist ihrer Meinung nach der stereotypische Durchschnitts-Republikaner: Ein College-Abbrecher aus der Vorstadt, ein brüllender weisser Spiesser, ein Anti-Typ für andere ethnische Gruppen und gebildete Amerikaner.

In der tiefgreifenden wirtschaftlichen Krise, bei der Millionen von Amerikanern auf Hilfe warten, hofft er auf das Scheitern von Obamas Hilfspaket. Seine letzte Schlagzeile:

«Was findet ihr seltsam daran, dass ich ehrlich bin und sage: Ich will Obamas Untergang so lange die Erneuerung dieses Landes nicht mehr auf Kapitalismus und individueller Freiheit basiert.»

Obama hat den führenden Republikanern angeblich gesagt, dass sie sich entscheiden müssen: «Ich kann Rush Limbaugh nicht einfach zuhören und abwarten.» Aber Versuche, Limbaugh zum Schweigen zu bringen, gestalten sich schwierig.

Jonathan Mann - POLITICAL MANN
Dieser Text stammt von Jonathan Mann, Moderator und Journalist bei CNN International. Er moderiert das wöchentliche Politmagazin «Political Mann» auf CNN International. Der Text steht in der Schweiz exklusiv für news.ch zur Verfügung.

(Kolumne von Jonathan Mann/CNN-News)

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