Jeep Cherokee 3.2 V6 4x4 Trailhawk
Der Cherokee: vom urwüchsigen Geländewagen zum Ausstattungswunder
publiziert: Mittwoch, 13. Mai 2015 / 10:57 Uhr
Jetzt noch italienischer: Jeep Cherokee Trailhawk.
Jetzt noch italienischer: Jeep Cherokee Trailhawk.

Zweifellos setzen die Offroad-Eigenschaften des Jeep Cherokee Trailhawk neue Massstäbe bei den Geländewagen gehobener Klasse. Doch auch punkto Komfort und Sicherheit ist der neue SUV Spitze. Er wirkt jetzt viel europäischer.

Dennoch markiert der horizontal geknickte Kühlergrill den starken «Ami». Dagegen sorgen die schlitzartigen Scheinwerfer für italienische Eleganz. Gesamthaft vermag die rustikale Optik innen und aussen zu überzeugen. Vor allem im Innern hat die italienisch-amerikanische Designabteilung mit frischem Wind einen guten Job gemacht. Zweckmässig ist das Multifunktionsdisplay platziert und auch der riesige Bildschirm für Navigation, Soundsystem und weitere Anwendungen gefällt.   

Reihe von Allradprogrammen

Der neue Jeep Cherokee 3.2 V6 4x4 mit einer Länge von 4,62 Meter zeichnet sich durch eine ganze Reihe von Allradprogrammen aus. Dazu kommt ein bulliger Sechszylinder, der für viel Temperament sorgt und mit einem Neunstufen-Automaten verbunden ist. Er bringt den 1,8 Tonnen schweren Allradler mit seinen 272 PS und 316 Nm Drehmoment bei 4'300 U/min rasch auf Touren. In 8,4 Sekunden schafft es das Topmodell von 0 auf 100 km/h. Damit erreicht der Cherokee mit dieser Motorisierung schon fast Sportwagen-Niveau. Sein Verbrauch liegt bei knapp zehn Liter Super. Bei der Rückgabe des Fahrzeugs meldete das Display einen durchschnittlichen Verbrauch von 9,7 Liter. Das Werk gibt innerorts 13,9 Liter und ausserorts 7,7 Liter an. Wer sparsamer unterwegs sein will, wird sich den Commonrail-Diesel ordern, der allerdings mit 170 PS weniger «Dampf unter dem Deckel» hat.

Die Frontantriebsplattform stammt aus dem Hause Fiat, die unter anderem auch im Alfa Romeo Giulietta und Chrysler 200 eingebaut ist. So konnte ein guter Kompromiss zwischen dynamischem Fahrspass und optimaler Geländetauglichkeit gefunden werden.  

Die Offroad-Ausstattungsvariante Trailhawk bietet nicht nur 25 Millimeter mehr Bodenfreiheit, sondern auch diverse Geländeprogramme und eine Untersetzung, die dafür sorgen, dass der Cherokee auch abseits befestigter Strassen wirklich mit allen Wassern gewaschen ist. Selbst ein 70-prozentiger Berganstieg wird gemeistert. Eine Stahlplatte hält beispielsweise direkte Kontakte des Unterbodens mit Steinen und Felsen fern.

Deutlich mehr Komfortmerkmale

Im Vergleich zum robusten Vorgänger punktet die neue Generation auch in den Bereichen Komfort und Sicherheit deutlich. So verfügt der Wagen unter anderem über eine Einpark-Automatik, Abstandstempomat, Auffahrwarnung, Spurverlassenswarnung mit verbundener Lenkungserschwerung beim Überfahren einer Sicherheitslinie, Totwinkelassistent und hintere Querbewegungserkennung. Da piept es schon manchmal kräftig, wenn man sich beispielsweise einem bremsenden Auto nähert. Dafür wird ein Optimum an Warnungen und automatischen Sicherheitsbremsungen geboten, sodass ein Fehlverhalten am Cockpit noch rasch korrigiert werden kann, um einen Unfall zu vermeiden.

Das Platzangebot bewegt sich im klassenüblichen Rahmen. Die Rückbank lässt sich verschieben und bietet so 700 bis 1555 Liter Nutzraum. Trotz der elektrischen Heckklappenbedienung ist beim Ein- und Ausladen etwas Kraft anzuwenden wegen der hohen Ladekante.

Der Basispreis des beschriebenen Modells liegt bei 42'950 Franken. Der von uns gefahrene Testwagen mit dem reichen Zubehör samt Leder (Cold Weather Pack, Technology Pack, Limited Pack 1 und 2) bringt es aber auf 65'900 Franken. Auch hier zeigt sich der heute regelmässig deutliche Preisunterschied zwischen einer Basisvariante und der Spitzenversion bei einem Fahrzeug der gehobenen Klasse. Doch auch mit der Maximalausstattung ist zweifellos ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorhanden.

(Franz Welte/St.Galler Nachrichten)

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