
Bern/London - Die Transparenz der Schweizer Entwicklungshilfe lässt laut der Internationalen Organisation Publish What You Fund (PWYF) zu wünschen übrig. In einer Studie landet die Schweiz mit 25 von 100 möglichen Punkten in den hinteren Rängen.
Gerade diese Vorgehensweise trage der dezentralen Arbeitsweise der DEZA ungenügend Rechnung, heisst es in einer Stellungnahme des Eidg. Departementes für Auswärtige Angelegenheiten (EDA). Die Websites der einzelnen Kooperationsbüros seien nicht standardisiert und die Informationen nicht für jedes Land gleichermassen zugänglich.
Technische Anpassung läuft
Im Jahr 2009 hatte sich die Schweiz auf die Transparenz-Richtlinien der IATI-Initiative (International Aid Transparency Initiative) verpflichtet. Dabei wurde laut dem EDA eine etappenweise Umsetzung festgelegt. Die Grunddaten würden ab 2013 in einer standardisierten Form aufbereitet.
Die DEZA muss dafür aufwendige technische Anpassungen vornehmen, wie das EDA festhält. Eine Projektdatenbank, die fortlaufend ergänzt wird, ist seit Mai 2012 auf der DEZA-Website aufgeschaltet.
Bessere Planung
Die Organisation Publish What You Fund mit Sitz in London setzt sich für bessere und vergleichbare Informationen über Entwicklungshilfegelder ein. Dies soll es einerseits den Geberländern erleichtern, ihre Ausgaben zu koordinieren. Andererseits sollen die Hilfsempfänger die finanzielle Unterstützung in ihren eigenen Budgets einplanen können.
Die Organisation untersuchte in ihrer Studie 72 staatliche Hilfsorganisationen, Entwicklungsbanken, UNO-Organisationen sowie private Stiftungen über den Zeitraum eines Jahres bis Anfang Mai 2012.
Am besten schnitten das britische Department for International Development (91 Punkte), die beiden IATI-Erstunterzeichner Niederlande (77 Punkte) und Dänemark (76 Punkte) sowie Schweden (72 Punkte) ab.
Die Schweiz liegt auf Rang 55 mit gleicher Punktzahl wie IATI-Erstunterzeichner Irland. Auch Italien, welches IATI nicht unterzeichnet hat, liegt mit der Schweiz gleich auf. Die durchschnittliche Punktzahl der untersuchten Organisationen lag bei 41.
In den kommenden vier Jahren kann die Schweiz insgesamt 11,35 Milliarden Franken für Entwicklungszusammenarbeit ausgeben. Das Parlament erhöhte im September das Budget um rund eine halbe Milliarde pro Jahr. 2011 gab die Schweiz 2,73 Milliarden Franken für Entwicklungshilfe aus. Damit liegt die Eidgenossenschaft im Mittelfeld der OECD-Länder.
(bert/sda)
- keinschaf aus Henau 1513
Was für ein Blödsinn aber auch;-) "Zudem liegt beim Co2 ein weiteres nicht zu unterschätzendes Problem. ... So, 12.05.13 00:33 - jorian aus Gretzenbach 1170
Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23 - ochgott aus Ramsen 641
Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45 - jorian aus Gretzenbach 1170
Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51 - keinschaf aus Henau 1513
Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09 - jorian aus Gretzenbach 1170
Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36 - Midas aus Dubai 3021
Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01 - zombie1969 aus Frauenfeld 1554
Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
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