Aktuell im Zoo Basel
Der Felsenspringer, ein nützlicher kleiner Kerl
publiziert: Freitag, 20. Nov 2015 / 10:24 Uhr

Zwischen den schrillen, bunt gemusterten Korallenfischen leben im Vivarium des Zoo Basel auch viele unscheinbare Arten, die der Aufmerksamkeit der Besucher fast immer entgehen. Schade eigentlich, denn gerade die Unauffälligen haben oft spannende Biologie zu bieten. Die meisten von ihnen sind «kleine Aquarienhelfer», wie der «gestreifte Felsenspringer» aus den Riffen des tropischen Indopazifiks.

Der gestreifte Felsenspringer - Salarias fasciatus - ist ein bloss etwa sechs bis acht Zentimeter langer Fisch. Er gehört in die Verwandtschaft der Blenniiden oder Schleimfische, die meist extrem neugierig sind und mit ihren beweglichen Kulleraugen jeden Taucher oder Aquarianer entzücken.

Von der Färbung her bereits sehr unauffällig, benimmt sich der Felsenspringer auch sonst eher zurückhaltend: Er versteckt sich gern in Höhlen und Spalten und schwimmt nur selten, wenn, dann «hüpfend» von Fels zu Fels. Schwimmen ist eh nicht seine Sache, es fällt ihm schwer sich in Schwebe zu halten, denn er hat keine Schwimmblase und sinkt deshalb nach wenigen Zentimetern «Sprung» ermattet wieder nach unten. Dafür kann er sich mit feinen Häkchen an den Flossen an senkrechten, ja gar überhängenden Felsen festhalten. Ein wahrer Cliffhanger!

Am liebsten tummelt er sich auf den Kalksteinen der Korallenriffe. Dort wachsen in dünnen Schichten Beläge aus Bakterien, Kiesel- und anderen Algen. Auf diese hat's der Felsenspringer abgesehen. Sein Gebiss hat die Form eines zu einem Hufeisen gebogenen und fein gezähnten Kammes. Mit diesem schabt er die Beläge vom Untergrund und frisst sie auf. Die von Algen und Bakterien befreiten Stellen bieten Korallen, die sich ansiedeln wollen einen perfekten Untergrund. Sie wachsen auf den «geputzten» Stellen besonders gut. Allerdings richten die Felsenspringer auch Schaden an: Ganz junge Korallen schaben sie bisweilen mitsamt den Algen ab.

Im Vivarium werden die Felsenspringer gezielt als «Algenvernichter» eingesetzt. Sie helfen mit, im Vivarium Hygiene und Sauberkeit aufrecht zu erhalten und verhindern allzu starkes Wachstum unerwünschter Algen. Solches Algenwachstum kann das Gedeihen der Korallen stark beeinträchtigen. Zu sehen sind die eher versteckt lebenden «Springer» im Aquarium 23.

(news.ch)

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