Der Kuss im All
publiziert: Montag, 11. Sep 2006 / 13:37 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Sep 2006 / 17:19 Uhr

Cape Canaveral - Pünktlich auf die Minute hat die US-Raumfähre «Atlantis» nach zweitägigem Flug an die Internationale Raumstation ISS angekoppelt.

Sicht aus der ISS auf die sich nähernde «Atlantis».
Sicht aus der ISS auf die sich nähernde «Atlantis».
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Das Manöver, das auch «Kuss im All» genannt wird, verlief nach Angaben der US- Raumfahrtbehörde NASA reibungslos.

Nachdem die Verbindungstür geöffnet wurde, konnte die aus drei Mann bestehende ISS-Besatzung die sechs «Atlantis»-Astronauten begrüssen. Danach unternahmen alle zusammen einen Rundgang durch die internationale Raumstation. Die Mission soll vor allem neue Sonnensegel an der ISS setzen.

Die «Atlantis» koppelte wie vorgesehen um 05:48 Uhr (12.48 MESZ) an der ISS an. Danach gab es kurze Verzögerungen: Mit 40 Minuten Verspätung öffneten die Besatzungen schliesslich gegen 14.30 Uhr MESZ die Verbindungsschleuse zwischen Raumfähre und Raumstation. Die Bilder davon wurden live von der NASA verbreitet.

«Ich sehe keinerlei Problem an dieser Fähre»

Eine erste Überprüfung des Hitzeschildes der US-Raumfähre «Altantis» durch die Besatzung ergab keine Beschädigungen. «Ich sehe keinerlei Problem an dieser Fähre», sagte Flugdirektor John McCullough. Der Flug verlaufe bisher planmässig.

Die nunmehr neun Astronauten an Bord der ISS wollten noch am Montag die für Dienstag geplante Installation eines Auslegers an der Raumstation vorbereiten. Am Träger sollen zwei grosse Solarschilde und eine Brücke für Weltraumspaziergänge montiert werden.

Die «Atlantis» war am Samstag vom Kennedy-Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral zur ISS gestartet. Ursprünglich hätte die Raumfähre schon Ende August abheben sollen. Der Start musste aber wegen eines Blitzschlags, des Tropensturms «Ernesto» und mehrerer technischer Mängel mehrmals verschoben werden.

(lg/sda)

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