Der Nationalrat wird etwas weiblicher und etwas älter
publiziert: Montag, 20. Okt 2003 / 22:09 Uhr

Bern - Der Nationalrat wird weiter von den Männern dominiert. Mit 51 Mandaten haben die Frauen aber immerhin mehr als einen Viertel der Sitze inne. Damit konnten sie vier Sitze mehr ergattern als 1999.

Männer dominieren den Nationalrat.
Männer dominieren den Nationalrat.
Wie schon 1999 haben heuer 18 Neue den Sprung in den Nationalrat geschafft. Unter ihnen findet sich auch die bisherige Waadtländer Ständerätin, FDP-Präsidentin Christiane Langenberger. Sollte sie im zweiten Wahlgang für die kleine Kammer bestätigt werden, rückt ein Mann nach. Dann hätte der Rat noch 17 neue weibliche Mitglieder.

Die Frauen haben gute Chancen, wiedergewählt zu werden. So bringen es die weiblichen Bisherigen dieses Jahr auf 33 Sitze. Nur vier Frauen sind am Sonntag abgewählt worden. Die Männer haben dagegen mehr als fünf Mal so viele Mandate verloren: 21 Nationalräten gelang die Wiederwahl nicht.

Nach Parteien betrachtet haben die Grünen mit 53,8 Prozent die höchste Frauenquote. Darauf folgt an zweiter Stelle die SP mit 46,2 Prozent und an dritter Stelle die CVP mit 32,1 Prozent. Das Schlusslicht bei den Bundesratsparteien bildet mit 5,5 Prozent Frauenanteil die SVP.

Im Schnitt sind die Männer älter als die Frauen, die Linken jünger als die Rechten. Das Durchschnittsalter der Nationalrätinnen und Nationalräte steigt insgesamt von 50,7 auf 51,3 Jahre.

Das Alter des durchschnittlichen männlichen Nationalrats ist gegenüber 1999 um genau ein Jahr auf 52,3 Jahre gestiegen. Dagegen ist der Durchschnitt bei den Frauen leicht auf 48,4 Jahre gesunken (1999: 48,6).

Das älteste Ratsmitglied wird in der neuen Legislatur der 69-jährige Basler SVP-Nationalrat Jean Henri Dunant sein. Mit der Berner Sozialdemokratin Evi Allemann erhält der Nationalrat auch ein neues Nesthäkchen.

(bert/sda)

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