Der Schaden und der Schock nach den Unwettern
publiziert: Montag, 11. Jun 2007 / 14:05 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Jun 2007 / 21:11 Uhr

Huttwil - Die Unwetter vom Wochenende im Napfgebiet und im Raum Huttwil haben Schäden in Höhe von mindestens 40 Millionen Franken angerichtet. Bei den Aufräumarbeiten kommt nun auch die Armee zum Einsatz.

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Eine WK-Einheit soll eine Notbrücke bauen und mithelfen, Schwemmholz wegzuräumen. Die Armeeangehörigen sind bereits eingerückt, der Einsatz soll Mitte dieser Woche beginnen. Erwartet werden 50 Armeeangehörige, wie Regierungsstatthalter Markus Grossenbacher sagte.

In der Gemeinde Sumiswald stehen schon jetzt Zivilschutzangehörige im Einsatz, weitere Einsätze des Zivilschutzes sind geplant.

Die Lage in den Schadengebieten beruhigte sich bis am Abend. Doch die Angst vor weiteren Gewittern ist da und die Wetterlage verspricht noch keine Entspannung.

Enorme Schäden

Die Verantwortlichen des Bezirksführungsstabes haben sich unterdessen einen Überblick über die Schäden verschafft. In Eriswil sind vier Häuser einsturzgefährdet. Gegen 40 Personen mussten in Eriswil ihre derzeit unbewohnbaren Häuser verlassen. Auch in Huttwil mussten einige Häuser evakuiert werden.

Allein die Schweizerische Mobiliar Versicherung rechnet mit Sachschäden in der Höhe von 17 Mio. Franken. Die Gebäudeversicherung Bern rechnet ihrerseits mit Gebäudeschäden von 15 bis 20 Millionen Franken. Nach ersten Schätzungen der Hagelversicherung kommen dazu Schäden von rund 2,5 Millionen Franken an landwirtschaftlichen Kulturen.

Regionales Spendenkonto

Der Raum Huttwil war am Freitagabend besonders schwer von den Unwettern heimgesucht worden. Kleine Bäche schwollen innert kürztester Zeit an. Drei Personen kamen in den reissenden Fluten ums Leben.

Für die Unwettergeschädigten wurde ein regionales Spendenkonto eingerichtet. Die Glückskette gab zudem 100'000 Franken für Soforthilfe frei, während Caritas und das Schweizerische Rote Kreuz je 50'000 Franken beisteuerten.

(smw/sda)

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