Graubünden erwacht unter Schneedecke
Der Schnee hält Einzug
publiziert: Montag, 19. Sep 2011 / 15:04 Uhr
Eine Kaltfront beschehrt der Schweiz bereits dcen ersten Schnee.
Eine Kaltfront beschehrt der Schweiz bereits dcen ersten Schnee.

Bern - Der Winter hat in den Alpen schon am Sonntag Einzug gehalten. In der Nacht auf Montag schneite es in Graubünden an einigen Orten dann so viel wie kaum je zuvor im September. St. Moritz auf knapp 1900 Metern Höhe erwachte unter einer 45 Zentimeter hohen Schneedecke.

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In Inner Glas unweit des Safientals fielen im Lauf der Nacht 41 Zentimeter Neuschnee, wie MeteoSchweiz am Montag mitteilte. Bei den letzten vergleichbaren Wintereinbrüchen im September 1979 und im September 1984 war an den beiden Orten kaum Schnee gefallen. Ähnlich viel wie bei den Extremereignissen - zwischen 30 und 40 Zentimeter - war in den Bündner Ortschaften Arosa, Sils-Maria, Buffalora und Motta Naluns gefallen.

Grund für den Wintereinbruch ist gemäss MeteoSchweiz eine Kaltfront, welche die Schneefallgrenze zeitweise auf 800 Meter drückte. Ungewöhnlich waren nach Angaben des Wetterdienstes auch die Niederschlagsmengen: In Sta. Maria im Münstertal fiel mit über 100 Litern pro Quadratmeter die höchste je gemessene Tagessumme seit 1901.

Im Verkehr sorgte der Schnee auf den Alpenpässen für Behinderungen: Gesperrt sind nach Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse die Pässe St.-Bernardino, Flüela und Nufenen. Schneebedeckt sind der Gotthard-Pass, der Lukmanier und der Oberalp.

Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in Davos mahnt Bergsteiger, Jäger und Wanderer angesichts der Schneefälle zur Vorsicht im Steilgelände. Unterhalb von 3000 Metern könne der Schnee auf dem warmen Boden abgleiten. Bergsteiger könnten ausserdem frische Triebschneefelder zum Rutschen bringen.

(dyn/sda)

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