Der Sieger überwintert im Europacup
publiziert: Mittwoch, 5. Dez 2007 / 00:02 Uhr

Der in der Gruppenphase noch ungeschlagene FC Basel empfängt heute Mittwoch (20.45 Uhr) im UEFA-Cup den norwegischen Meister Brann Bergen. Der Sieger dieser Partie wird im Frühjahr definitiv in den Sechzehntelfinals dabei sein.

Im ersten Aufeinandertreffen mit Brann Bergen vor sieben Jahren war Benjamin Huggel schon dabei.
Im ersten Aufeinandertreffen mit Brann Bergen vor sieben Jahren war Benjamin Huggel schon dabei.
Nach dem deutlichen Scheitern vor einem Jahr könnte der FCB heuer zum dritten Mal in den letzten vier Saisons im Europacup überwintern und dem Schweizer Clubfussball damit -- zusammen mit dem FC Zürich, der sich die Qualifikation für die nächste Runde praktisch gesichert hat -- zu wichtigen Punkten im UEFA-Fünfjahresranking verhelfen.

Mit vier Punkten aus zwei Gruppenspielen befinden sich die Basler in einer komfortablen Situation. Ein Sieg über die Norweger würde ihnen schon vor dem letzten Gruppenspiel in Hamburg die sichere Qualifikation für zwei weitere Spiele im Frühling einbringen.

Selbst ein Unentschieden heute Abend im St.-Jakob-Park und eine knappe Niederlage beim HSV könnte reichen. Dann müsste Zagreb aber heute Abend sein Heimspiel gegen den verlustpunkt- und gegentorlosen HSV verlieren.

Torreiche Duelle

Begegnungen mit norwegischen Widersachern endeten für die Basler bisher jeweilen äussert knapp und aussergewöhnlich torreich: In der Saison 2000/01 besiegten sie Brann Bergen in Basel 3:2, ehe ein kämpferisches 4:4 (nach 1:4 zur Pause) im hohen Norden den Weg in die 1/32-Runde ebnete. Und in der erfolgreichen Saison 2005/06 bezwang der FCB in den Gruppenspielen Tromsö daheim knapp 4:3.

In den Reihen der Basler waren im ersten Aufeinandertreffen mit Brann Bergen vor sieben Jahren bereits Trainer Christian Gross, Rückkehrer Benjamin Huggel und Ivan Ergic dabei. Bei Bergen, das diesen November seinen ersten Meistertitel nach 44-jähriger Pause gewann, waren damals bereits die beiden gefährlichen Stürmer Azar Karadas und Thorstein Helstad dabei, die drei der insgesamt sechs Treffer von Brann erzielten.

Karadas (Benfica, Portsmouth, Kaiserslautern) und Helstad (Austria Wien) waren danach beide ins Ausland gezogen und nach einem Abstecher zum norwegischen Serienmeister Rosenborg Trondheim nach Bergen zurückgekehrt.

Brann hofft auf Weihnachtsgeschenk

Basels Chefscout Ruedi Zbinden hat sich Brann Bergen letzte Woche beim überraschenden 2:1-Heimsieg gegen Dinamo Zagreb an Ort angeschaut und warnt: «Die haben nichts zu verlieren und werden locker aufspielen. Meister sind sie bereits und damit schon für die nächste Champions-League-Ausscheidung qualifiziert. Ein Weiterkommen wäre für sie das ideale Weihnachtsgeschenk, nachdem sie vor dem Zagreb-Spiel bereits ausgeschieden schienen.»

Zbinden analysiert die Norweger als zähe, unzimperliche Mannschaft, «die sehr diszipliniert und kompakt agiert und athletisch stark ist». Zbinden: «Es wird ein Geduldspiel, und wir dürfen auf keinen Fall in Rückstand geraten. Dann müssten sich unsere technischen und spielerischen Vorteile umsetzen lassen.»

Wichtige Absenzen

Während bei den Norwegern der Ende Jahr wegziehende Captain Martin Andresen sowie der schottische Stürmer Robert Winters aus Verletzungsgründen fehlen, Verteidiger Kristjan Sigurdsson fraglich ist und der frühere Premier-League-Söldner Eirik Bakke sowie der einstige Gladbacher Hassan El Fakiri wegen Sperren ausfallen, sind beim FCB neben dem dauerverletzten Cesar Carignano zwei Spieler fraglich: Erst am Spieltag soll entschieden werden, ob Scott Chipperfield (verletzt) und Marco Streller (krank) wieder einsatzfähig sind.

UEFA-Cup. Gruppenspiele. 3. Runde:
Basel - Brann Bergen (Mittoch, 20.45 Uhr, St.-Jakob-Park).

Die voraussichtlichen Startaufstellungen:
Basel: Costanzo; Zanni, Majstorovic, Marque, Nakata; Huggel, Malick Ba; Carlitos, Ergic, Chipperfield (Degen); Eduardo.
Brann Bergen: Opdal; Dahl, Sigurdsson (Hanstveit), Bjarnason, Corrales; Huseklepp, Solli, Guntveit, Moen; Karadas, Helstad.
SR Jegerow (Russ).

(von René Baumann/Si)

 
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