Geständnis und versuchter Selbstmord
Der Täter von Ittigen ist geständig
publiziert: Freitag, 1. Mrz 2002 / 16:13 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Mrz 2002 / 22:48 Uhr

Ittigen - Beim Familiendrama, dem in der Nacht auf Donnerstag in Ittigen BE drei Menschen zum Opfer fielen, könnten berufliche Probleme eine Rolle gespielt haben. Der Familienvater hatte ein paar Tage vor der Tat seine Kündigung eingereicht.

Der Täter wurde am Freitag untersuchungsrichterlich einvernommen. Er legte ein vollumfängliches Geständnis ab. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Mann nach der Tat versucht, sich selbst umzubringen, was wegen eines Defekts an der Waffe misslang.

Die Ermittlungen zum Tatmotiv gehen weiter. Polizeisprecher Jürg Mosimann sagte auf Anfrage, die Befragungen des Mannes hätten bis jetzt keine Erkenntnisse gebracht, wo das Motiv liegen könnte. Weder der private noch der berufliche Bereich stünden im Vordergrund.

Eine Medienmitteilung der Arbeitgeberin des Familienvaters, der BKW Energie AG, lässt indes auf berufliche Probleme schliessen. Wie es in der Mitteilung heisst, hatte sich der Familienvater bei selbstständigen geschäftlichen Tätigkeiten offenbar in immer grössere Schwierigkeiten verstrickt.

Die Tatsache, dass er in Arbeitspausen auch vom PC eines betriebsinternen Internet-Cafés aus tätig geworden sei, habe schliesslich zu einer Belastung des Arbeitsverhältnisses geführt.

Die Vermischung von privaten und beruflichen Tätigkeiten hatte zur Folge, dass bei den BKW Klagen eingingen. Vor ein paar Tagen sei es zu einem klärenden Gespräch gekommen, sagte ein BKW-Sprecher auf Anfrage. Der BKW-Mitarbeiter habe im Verlauf dieser Unterredung seine Kündigung eingereicht.

Der Mann hatte seine Frau (44) und die Tochter (20) stranguliert und den 13-Jährigen Sohn so schwer verletzt, dass dieser im Spital starb.

(kil/sda)

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