«Der grösste Wiederaufbau der Welt»
publiziert: Freitag, 16. Sep 2005 / 07:19 Uhr

New Orleans - US-Präsident George W. Bush hat in einer Rede an die Nation eines der weltweit grössten Wiederaufbauprogramme angekündigt, um die grossen Schäden nach dem Hurrikan «Katrina» zu beseitigen.

George W. Bush gibt zu, dass seine Regierung überfordert war.
George W. Bush gibt zu, dass seine Regierung überfordert war.
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Die Regierung werde dabei den Grossteil der Kosten für die Instandsetzung der Infrastruktur übernehmen, sagte Bush am Donnerstagabend in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana.

«Sie sollten wissen, dass sich eine ganze Nation um Sie kümmern wird», wandte sich Bush an die Betroffenen. Die harte Arbeit stehe aber noch bevor.

Zurück in ihr normales Leben

Ziel sei es, die Arbeiten so schnell wie möglich zu erledigen, sagte Bush. Die in Notunterkünften lebenden Menschen sollten bis Mitte Oktober wieder in eigenen Wohnungen unterkommen. Es werde alles getan, damit die Betroffenen ihre Städte wieder aufbauen und zu ihrem normalen Leben zurückkehren könnten.

George W. Bush gestand ein, dass seine Regierung den Schwierigkeiten nach dem verheerenden Wirbelsturm «Katrina» nicht gewachsen gewesen sei. «Das System ist, auf jeder Ebene der Regierung, nicht gut abgestimmt gewesen und ist in den ersten paar Tagen überwältigt gewesen», sagte Bush.

Ein Drittel darf zurückkehren

Der US-Präsident sprach auf dem Jackson-Platz im historischen Stadtviertel French Quarter, das von der Flutkatastrophe weit gehend verschont blieb.

Mehr als ein Drittel der 500 000 Einwohner von New Orleans soll innerhalb der kommenden zwei Wochen in die höher gelegene Teile der Stadt zurückkommen dürfen.

Der US-Präsident war zum vierten Mal seit dem Hurrikan «Katrina» in die Katastrophenregion gereist.

(bsk/sda)

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