Der lange Tag des Olympia-Siegers
publiziert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 09:36 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 12:26 Uhr

Mit der Goldmedaille um den Hals und der Cool-Man-Brille auf der Nase lief Simon Ammann im House of Switzerland ein.

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Mindestens 300 Fans, Offizielle, Sportler und Freunde bereiteten dem Olympiasieger am Abend des ersten Wettkampftages im Schweizer Treffpunkt in Whistler einen begeisterten Empfang.

Treicheln und Glocken lärmten, eine Gruppe jugendlicher Luzerner gab den Song «Ohla Simon Ammann, you are the man of my live» zum Besten, Moderatoren interviewten den Mann des Tages.

Ammann war zu Spässen aufgelegt, gab Unterschriften, sah erstmals seine Sprünge am Bildschirm und zeigte mit den Fingern das fliegende Victory-Zeichen.

Der Toggenburger war gutgelaunt und fröhlich, doch so ausgelassen wie vor acht Jahren feierte er nicht mehr. Er wirkt erwachsener, das Outfit ist nicht mehr derart spektakulär wie der Silbermantel und der Lausbub schimmert nur noch selten durch.

Nachtessen und Entspannung

Alle waren gekommen, um den goldenen Auftakt in Whistler mit dem Champion zu feiern. Vertreter von Swiss Olympic und Swiss-Ski dinierten zusammen mit dem Olympiasieger.

Alt-Bundesrat Adolf Ogi war zugegen, und auch viele Wegbegleiter von Ammann tauchten auf. «Jetzt kann ich es einfach geniessen. Vor acht Jahren war es nicht so», sagte Berni Schödler.

Nach dem Interview-Marathon und der Dopingkontrolle war der erste Sieger der Winterspiele von Vancouver 2010 kurz ins olympische Dorf zurückgekehrt. Von dort ging es weiter ins «Bambi». In der Lodge des Schweizer Auswanderers Abraham Inniger, in der Ammann schon mehrmals gastierte, setzte er sich ins Sprudelbad. «Das war einer der schönsten Momente», so Ammann.

Siegerehrung

Danach gings weiter zur Siegerehrung, wo der Toggenburger erneut auf Landsleute traf. IOC-Mitglied und Eishockey-Funktionär René Fasel hielt eine kurze Begrüssungsansprache, FIS-Präsident Gian-Franco Kasper überreichte Ammann zusammen mit einem japanischen IOC-Kollegen die Medaille.

«Als ich die Medaille sah, dachte ich, die ist doch nirgends besser aufgehoben als bei mir», scherzte der Olympiasieger nach der Ehrung. «Einzig, als mich die alpinen Skifahrer im Stadion im Empfang nahmen, verlor ich für einen Moment den Boden unter den Füssen», sagte Ammann.

Genial fand der 28-Jährige auch die Tatsache, dass er an seinen vier Weltcup-Trainern vorbei zu Gold flog. Jochen Danneberg für das US-Team, Berni Schödler für Russland, Werner Schuster für Deutschland und Martin Künzle standen am Samstag auf dem Trainerturm.

(bert/Si)

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