Der letzte echte Mini lief vom Band
publiziert: Mittwoch, 4. Okt 2000 / 18:48 Uhr

Longbridge - Nach 41 Jahren ist im mittelenglischen Longbridge der letzte Mini vom Band gelaufen. Die Produktion des Rover-Kultwagens, Symbol der «Swinging Sixties», wurde damit nach fast 5,5 Mio. verkauften Exemplaren eingestellt.

Der BMW-Konzern hatte Rover 1994 gekauft und sich für ein Auslaufen des alten Modells des Mini entschieden, nachdem die Verkaufszahlen in den vergangenen zwei Jahren stark gesunken waren. Die Münchner hatten Rover im Mai wieder verkauft, die Rechte am Mini jedoch behalten.

Das letzte Exemplar des britischen Auto-Klassikers soll im Auto- Museum von Gaydon in Mittelengland neben dem ersten Modell von 1959 ausgestellt werden. In den fünfziger Jahren hatte der griechische Ingenieur Alex Issigonis den Mini als Reaktion auf die Suez-Krise von 1956 entwickelt, die den Industriestaaten ihre Abhängigkeit von Öllieferungen aus dem Nahen Osten vor Augen führte.

Anfangs kaum ein Renner, machten Veränderungen am Motor den zunächst etwas trägen Kleinstwagen bald zum Publikumsliebling. Sparsam in Anschaffungskosten und Verbrauch mauserte sich das minimalistische Gefährt in den Sechzigern dann zum Kultauto.

Im Mini kurvten auch Stones-Frontmann Mick Jagger, der Schauspieler Peter Sellers und Paul McCartney und Ringo Starr von den Bealtes durch Londons Strassen.

Eine rundum veränderte und um einen halben Meter verlängerte Version des britischen Auto-Klassikers will der deutsche Fahrzeugbauer und ehemalige Rover-Besitzer BMW ab dem kommenden Jahr mit voraussichtlich 200 000 Exemplaren in Oxford produzieren. Zielgruppe für den Kleinwagen mit einem Kaufpreis von unter 30 000 Mark sind vor allem junge Selbstständige zwischen 25 und 35 Jahren.

(sda)

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