Kaum Sonne und doch zu warm
Der regenreichste März seit 1864
publiziert: Samstag, 31. Mrz 2001 / 12:16 Uhr

Bern - So nass war es im März seit Beginn der Messreihe 1864 noch nie: Bis zu 26 der 31 Tage des Monats waren Regentage, dabei fiel im Flachland bis 4,5 mal mehr Regen als im Durchschnitt. Obschon sich die Sonne kaum zeigte, war es viel zu mild.

Während der Regenperiode vom 1. bis 30. März 2001 wurde mit einer West-Südwest-Strömung milde und sehr feuchte Luft zum Alpenraum geführt. Bei dieser Wetterlage konzentrierten sich die Niederschläge stärker auf das Mittelland, den Jura und das untere Zentralwallis, wie dem Witterungsbericht von MeteoSchweiz zu entnehmen ist.

Im Flachland der Alpennordseite fielen 320 bis 450 Prozent der normalen Niederschläge, im Jura und im Puschlav 250 bis 400 Prozent. Im Unterwallis wurden ebenfalls über 300 Prozent der Norm registriert, im Tessin um die 200 Prozent.

Nördlich der Alpen gab es zumeist 23 bis 26 Regentage, einzig im westlichen Mittelland waren es mit 20 bis 23 Tagen ein bisschen weniger. Damit waren es je nach Ort 1 bis 6 Tage mehr als die bisher höchste Zahl der Regentage. Sucht man zwischen Mitte Februar und Mitte April ähnlich intensive, 30-tägige Regenperioden, so findet man in der Zeit seit 1864 nur eine einzige, noch intensivere: Sie dauerte vom 16. Februar bis 29. März 1876. Bei so viel Regen erreichte die Besonnung im Mittelland und Jura lediglich 40 bis 50 Prozent des Normalwertes. Auf einzelnen Voralpengipfeln wurden sogar nur 25 bis 30 Prozent der normalen Sonnenscheindauer registriert. Im Unterwallis und im Mittelland gab es seit 1901 nur im März 1964 noch weniger Sonne, und auf dem Säntis war es der bisher sonnenärmste März in der Messreihe. Trotz des ausgesprochen schlechten Wetters war der März verbreitet 2,5 bis 3,5 Grad zu warm. Im Wallis, in Nord- und Mittelbünden und am Alpennordhang betrug der Wärmeüberschuss im allgemeinen mindestens 3 Grad, in den Tälern des westlichen Alpennordhangs und in der Talebene des Oberengadins sogar 4 bis 4,5 Grad.

(sda)

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