Viele Eritreer und Tunesier
Deutlich mehr Asylgesuche im September
publiziert: Donnerstag, 20. Okt 2011 / 12:03 Uhr
Kämpfen um den Asylausweis - im September suchten 2042 Menschen Asyl.
Kämpfen um den Asylausweis - im September suchten 2042 Menschen Asyl.

Bern - In der Schweiz ist die Zahl der Asylgesuche im September gegenüber dem Vormonat deutlich um 18 Prozent angestiegen. Mit 2042 Asylanträgen wurden 313 Gesuche mehr gestellt als im August. Insgesamt reichten in den ersten neun Monaten des Jahres 15'308 Menschen ein Asylgesuch ein.

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Wie aus der am Donnerstag vom Bundesamt für Migration veröffentlichten Asylstatistik hervorgeht, sind das rund 4000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zunahme ist vor allem auf gestiegene Gesuchszahlen von Menschen aus Eritrea und Tunesien zurückzuführen.

In den ersten drei Quartalen stammten allein 2541 Gesuche von Menschen aus Eritrea. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Zweitwichtigstes Herkunftsland ist in diesem Jahr Tunesien mit 1695 Gesuchen. In der Vergleichsperiode des Vorjahres stammten nur etwas mehr als 200 Gesuche von Menschen aus Tunesien. Der Zuwachs steht im Zusammenhang mit dem arabischen Frühling.

Viele Eritreer

Eritrea und Tunesien führten die Statistik auch im September an, wobei im Falle Tunesiens die Zahlen im Vergleich zum Vormonat wieder zurückgingen. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass Italien einen grossen Teil der zwischen August und September auf Lampedusa gelandeten tunesischen Flüchtlinge zurückschaffte.

Wie das BFM weiter schreibt, hat die Schweiz im September bei 647 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme ersucht. 392 Personen sind bereits in das Land überstellt worden, in dem sie ihren ersten Asylantrag gestellt hatten. Umgekehrt gingen bei der Schweiz 101 Ersuchen um Übernahmen ein.

(dyn/sda)

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Die Ausschaffungsinitiative
Tolle Sache. Sie verbhindert kein einziges Asylgesuch.
Wir würden nach einer 100% Umsetzung der Initivative keine 5% mehr ausschaffen als zuvor.

Die Ausschaffungsinitiative hilft uns rein gar nichts. Sie löst kein Problem. Man kann die Initiative als Politikversagensinitative anschauen, dann passts
Wird anscheinend
immer enger! Und noch nicht mal die Ausschaffungsinitiative ist auch nur annähernd umgesetzt. Und es geht offenbar unvermindert weiter im alten Trott. Vielleicht ändern die kommenden Wahlen etwas daran. Viel Hoffnung dazu besteht allerdings nicht.
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