Jahreshöchststand im November
Deutlich mehr Asylgesuche
publiziert: Freitag, 9. Dez 2011 / 10:24 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Dez 2011 / 11:00 Uhr
Im November hat die Zahl der Asylgesuche den Jahreshöchststand erreicht.
Im November hat die Zahl der Asylgesuche den Jahreshöchststand erreicht.

Bern - Die Zahl der Asylgesuche hat in der Schweiz im November den Jahreshöchststand erreicht. 2566 neue Gesuche wurden registriert, 19,8 Prozent mehr als im Oktober 2011. Die meisten Asylsuchenden kamen aus Tunesien, Eritrea und Serbien.

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Tunesier und Tunesierinnen reichten im November 321 Asylgesuche ein, 45 oder 16,3 Prozent mehr als im Oktober. 288 stammten von Menschen aus Eritrea (16,1 Prozent mehr als im Oktober) und 278 von Serbinnen und Serben (159,8 mehr als im Oktober).

Roma aus Serbien

Die meisten asylsuchenden Menschen aus Serbien seien Roma, schrieb das Bundesamt für Migration in seiner Mitteilung vom Freitag. Ihre Gesuche würden in den meisten Fällen abgelehnt.

Weitere wichtige Herkunftsländer sind Nigeria (220 Gesuche), Syrien (114) und Afghanistan (94). Im November konnten 357 (Oktober: 351) Personen in einen anderen Dublin-Staat überstellt werden, davon 247 nach Italien.

Nachdem die Zahl der neuen Asylgesuche während mehrerer Monate relativ stabil geblieben waren, stiegen sie im vergangenen September um 18 Prozent und im Oktober um 4,9 Prozent an.

Im Zeitraum Januar bis November 2011 gingen insgesamt neue 20'016 Asylgesuche ein. Das sind 41,5 Prozent mehr als im selben Zeitraum von 2010, wie BFM-Sprecher Michael Glauser auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. In den ersten elf Monaten 2010 waren 14'149 Asylgesuche eingereicht worden.

Mehrere zusätzliche Unterkünfte an verschiedenen Orten wurden seither eröffnet oder sollen in den nächsten Wochen bereitgestellt werden. An verschiedenen Orten stossen diese Pläne auf Widerstand in der Bevölkerung, beispielsweise in Bettwil AG.

(nat/sda)

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