Kein Epidemie-Ende in Sicht
Deutlich mehr Grippepatienten
publiziert: Mittwoch, 3. Feb 2016 / 16:33 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Feb 2016 / 16:59 Uhr
Die Grippe grassierte in allen Altersklassen. (Archivbild)
Die Grippe grassierte in allen Altersklassen. (Archivbild)

Bern - In den Arztpraxen haben sich in der vergangenen Woche erneut mehr Personen mit Grippesymptomen gemeldet. Laut dem Bundesamt für Gesundheit deutet noch nichts auf ein Abflauen der Grippeepidemie hin.

3 Meldungen im Zusammenhang
In der vierten Jahreswoche meldeten in der Schweiz 122 Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 26 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. In der Vorwoche waren es noch 15 gewesen.

Hochgerechnet bedeutet dies nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch, dass pro 100'000 Einwohner 222 Konsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen erfolgt sind. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche, als 127 Grippeverdachtsfälle gemeldet wurden, ebenfalls eine Steigerung.

Deutlich häufiger haben sich diese Verdachtsfälle auch bestätigt: In mehr als der Hälfte der 56 untersuchen Proben wurden Influenzaviren nachgewiesen (57 Prozent). In der Vorwoche war dies bei weniger als einem Drittel der Proben der Fall (30 Prozent).

Steigende Aktivität

Die Grippe grassierte in allen Altersklassen, wobei der stärkste Anstieg bei den 0- bis 14-Jährigen verzeichnet wurde. Das BAG geht weiterhin in allen Altersklassen von einer steigenden Grippeaktivität aus.

In vier der sechs Sentinella-Regionen wurde eine "weit verbreitete Grippeaktivität" registriert. Nur in den beiden Regionen der Westschweiz, die auch den Kanton Bern umfassen, wurde eine "verbreitete Aktivität" verzeichnet - allerdings mit einem steigenden Trend.

Je 50 Prozent der in der vergangenen Woche nachgewiesenen Viren waren Influenza A und Influenza B. Wie das BAG mitteilte, werden 68 Prozent der seit Oktober 2015 genetisch untersuchten Influenzaviren durch den saisonalen Grippeimpfstoff abgedeckt. Bei den nicht abgedeckten handelt es sich um Influenza-B-Viren der Victoria-Linie.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die diesjährige Grippesaison dürfte in der Schweiz ihren Höhepunkt erreicht haben. Gegenüber der Vorwoche stieg die ... mehr lesen
Die Grippeepidemie verläuft ähnlich wie im Vorjahr. (Symbolbild)
26 von 1000 Schweizern wurde von der Grippe-Welle erfasst.
Bern - Die Grippe breitet sich in der Schweiz weiter aus. Während sich in der ... mehr lesen
Bern - Die Grippeepidemie breitet sich in der Schweiz weiter aus. Sie zwingt derzeit tausende von Menschen ins Bett. Am meisten ... mehr lesen
Mit einfachen Massnahmen kann der Ausbreitung vorgebeugt werden. (Symbolbild)
Hypnose und Hypnosetherapie in Baden / Aargau
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Schnelle Wahrnehmung und Einschätzung der Umgebung bei widrigen Lichtverhältnissen, z. B. bei Regen oder in der Dämmerung.
Schnelle Wahrnehmung und Einschätzung der Umgebung bei widrigen ...
Publinews DriveSafe Brillengläser  Viele Unfälle können vermieden werden, indem Gefahren und Hindernisse möglichst früh wahrgenommen werden und dadurch die Reaktionszeit verlängert wird. mehr lesen  
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der «Liquid Biobank Bern» das derzeit modernste Tiefkühllager für Blut und andere flüssige Bioproben ... mehr lesen  
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Zika wird hauptsächlich durch Mückenstiche verbreitet.
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen ... mehr lesen  
98 neue, unbekannte und künstliche Rauschmittel  Lissabon - Immer mehr neue Rauschmittel halten Einzug in Europa. Der europäische ... mehr lesen
Sorge bereite die Zunahme der Todesfälle wegen Überdosierungen in einigen Ländern.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich -1°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Basel 0°C 5°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel sonnig
St. Gallen -4°C 1°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern -3°C 1°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Luzern 0°C 3°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Genf 2°C 4°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Nebel
Lugano 5°C 9°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten