Deutsche Besitzerin von Bon appétit lehnt Preiskrieg ab
publiziert: Mittwoch, 8. Okt 2003 / 17:26 Uhr

Köln - Die deutsche Rewe-Gruppe will im umkämpften Schweizer Detailhandel nicht als Preisbrecher auftreten. Die Kunden der Rewe-Tochter Bon appétit sollen aber dereinst von Rewes Einkaufsmacht profitieren.

Rewe will in der Schweiz nicht als Preisbrecher auftreten, sagte Rewe-Chef Hans Reischl vor Schweizer Medienvertretern in Köln. Die für ihre Discounter Penny- und Rewe-Supermärkte bekannte Gruppe sehe es nicht als ihre Aufgabe, die Preisstrukturen der Schweiz aufzubrechen.

Es liege nicht an Rewe, die Platzhirsche Migros und Coop anzugreifen, so Reischl. Mit der Übernahme von Bon appétit (BA) letzten Sommer will die genossenschaftlich organisierte Nummer drei im europäischen Detailhandel ihre Marktmacht stärken und die Wertschöpfung steigern.

In fünf bis zehn Jahren will Rewe in der Schweiz aber eine grössere Rolle spielen. Reischl: Wir hoffen, dass uns die Platzhirsche eine Nische überlassen.

Zugpferd der Expansionsstrategie ist dabei PickPay. Unter dem bisherigen Namen soll der gelbe Discounter auf Wachstum getrimmt und neu positioniert werden. Dazu sollen mittelfristig auch neue Standorte gesucht werden.

Rewe erwartet, dass PickPay dank Rewes Einkaufsmacht zu günstigeren Markenartikeln kommt. Die Preise von PickPay würden aber nicht auf das Niveau von Penny sinken. Allfällige Einsparungen will Rewe den Kunden weiter geben.

Reischels Zielvorgaben für alle BA-Geschäftsbereiche sind klar: Alle Divisionen von BA müssten mittelfristig schwarze Zahlen schreiben. Das gelte auch für die Dorfläden Primo/Visavis.

Es verletzt uns, wenn es heisst, diese Läden würden wir abstossen, sagte Reischle zum heiklen Thema der teilweise kriselnden rund 1770 Dorfläden. Aber: Wir können weder die Existenz der Läden in den Bergen sichern, noch Verluste hinnehmen.

Rewe werde den Franchise-Partnern Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Rewe sei zudem bereit, die bestehenden Sozialpartnerschaften weiterzuführen.

(bsk/sda)

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