Deutsche Kritiker zufrieden mit neuem BondBerlin - Der neue James Bond hat seine Feuertaufe in Deutschland bestanden. «Quantum of Solace», der zweite 007-Thriller mit Daniel Craig in der Hauptrolle, wurde in Berlin erstmals den deutschen Filmkritikern gezeigt.
(bert/sda)

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Er kommt mit Riesenschritten.
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Das Publikum wirkte zwar nicht euphorisch, aber durchaus angetan von dem soliden wie aufwendigen Actionspektakel.
Der Film knüpft an «Casino Royale» an, das erste Bond-Abenteuer mit Craig.
In der Deutschschweiz lief der 22. Bond-Film am 6. November an. Die Weltpremiere wurde am 29. Oktober in London gefeiert. Reisefreudiger Bond
Der Geheimdienstagent im Dienste seiner Majestät kämpft diesmal auf besonders vielen Schauplätzen - zum Beispiel in Haiti, in Bolivien und bei einem Opernabend in Bregenz, für den der deutsch-schweizerische Regisseur Marc Forster 1000 Statisten in Abendkleidung steckte.
Gedreht wurde in Österreich, England, Panama, Mexiko, Chile und Italien. In die Rolle des Bösewichts, des rücksichtslosen Geschäftsmannes Dominic Greene, schlüpft diesmal der Franzose Mathieu Amalric, das Bond-Girl ist die gebürtige Ukrainerin Olga Kurylenko, einer der Bösewichte der in Berlin lebende Schweizer Anatole Taubman.
Judi Dench ist wieder Bonds Chefin M. Rasante Stunts gibt es viele, technisches Spielzeug kommt diesmal kaum vor. Verrat, Liebe und Action
Bond will herausfinden, wer hinter dem Verrat an Vesper steckt, der Frau, die er im vorigen 007-Abenteuer geliebt hat und von der er betrogen wurde, und deckt dabei Greenes dunkle Machenschaften (Deckname: «Quantum») auf. Der 40 Jahre alte Craig meistert die Actionrolle erneut durchtrainiert, mit souveränem britischen Charme und leichter Melancholie. Den klassischen Martini trinkt dieser Bond nicht mehr.
Auf den Anblick von Craig in Badehose muss das Publikum verzichten. Dafür hat er als Bond einen neuen Flirtspruch im Hotelzimmer parat: «Ich finde kein Briefpapier. Helfen Sie mir suchen?»
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