Deutsche Nachfolge der «Bundeskanzlerin»
publiziert: Freitag, 15. Dez 2006 / 11:42 Uhr / aktualisiert: Freitag, 15. Dez 2006 / 14:50 Uhr

Wiesbaden - «Fanmeile» ist in Deutschland zum Wort des Jahres 2006 gewählt worden. In der Deutschschweiz war am Donnerstag bereits das «Rauchverbot» erkoren worden.

Der Jubel auf der Fanmeile in Berlin vor dem Brandenburger Tor am 9. Juni 2006.
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Auf den «Fanmeilen» hätten in Deutschland während der Fussball-WM Hundertausende «ihrem ganz besonderen Lebensgefühl» Ausdruck verliehen, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ihren Entscheid.

Unter die «Top Ten» schafften es noch zwei weitere Begriffe rund um die Weltmeisterschaft: Die «Klinsmänner» (nach dem ehemaligen Trainer der deutschen Nationalmannschaft, Jürgen Klinsmann) kamen auf Platz neun.

«Schwarz-Rot-Geil» (nach den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold) als Grundstimmung der Bevölkerung landete auf Platz zehn.

An die zweite Stelle ihrer Liste mit zehn Wörtern des Jahres setzten die deutschen Sprachwissenschaftler den Begriff «Generation Praktikum».

Darunter versteht man in Deutschland die vielen jungen Akademiker, die nach ihrem Hochschulabschluss keine feste Stelle finden und unbezahlte Pratika in Unternehmen absolvieren.

«Karikaturenstreit»

Rang drei nahm in Deutschland der Begriff «Karikaturenstreit» ein, der sich auf die Auseinandersetzung um Karikaturen des Propheten Mohammed bezieht. Auch in der Schweiz zählt dieser Ausdruck neben Migrationshintergrund, Pensionskassenverwalter, Köbi, Plämpu und Vize-Miss zu den wichtigsten Wörtern des Jahres.

Der Rummel um Braunbär Bruno, der nach langem Hin und Her in Bayern abgeschossen worden war, schlug sich auch auf der Liste der Sprachwissenschaftler nieder. Das Wort «Problembär» findet sich auf Platz sieben.

Einen Rang dahinter liegt der Begriff «Poloniumspuren». Sie stehen für die vielen offenen Fragen und Rätsel nach dem Mord am russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko mit dem radioaktiven Element. 2005 war in Deutschland «Bundeskanzlerin» zum Wort des Jahres gewählt worden. In der Schweiz machte damals «Aldisierung» das Rennen.

(dl/sda)

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