Kampf gegen Doping
Deutsche Sportler verlangen rigorose Massnahmen
publiziert: Mittwoch, 11. Nov 2015 / 20:41 Uhr
Die Umsetzung des WADA-Codes erfolge nicht einheitlich. (Symbolbild)
Die Umsetzung des WADA-Codes erfolge nicht einheitlich. (Symbolbild)

Die Welt-Antidoping-Agentur WADA schlägt den Ausschluss des russischen Leichtathletikverbandes wegen konsequenten Dopings vor. Die deutsche Athletenkommission prescht vor und begrüsst die Massnahme.

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Die Athletenkommission des deutschen olympischen Komitees DOSB hat die Empfehlungen im WADA-Report über das Doping in Russland begrüsst. Die Sportler befürworten nach eigenen Worten «einen Ausschluss von Teilmannschaften von internationalen Spitzenwettkämpfen auf Zeit, wenn bei erwiesenem Betrug keine Bereitschaft erkennbar ist, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen».

Die unabhängige Kommission der WADA hatte am Montag in Genf ihren Untersuchungsbericht zu Doping-Anschuldigungen gegen Russland präsentiert und unter anderem die Suspendierung des russischen Leichtathletikverbandes empfohlen.

Die DOSB-Athleten unterstützen überdies den Entscheid des IOC vom Oktober, das weltweite Anti-Doping-Management von den internationalen Spitzenverbänden zu lösen und vollständig an die WADA zu übergeben.

Einheitliche Anwendung gefordert

Der WADA-Bericht über Russland habe gezeigt, dass die Umsetzung des WADA-Codes in Ländern und Sportorganisationen nicht einheitlich erfolge. "Das Ziel der einheitlichen Anwendung der international gültigen WADA-Regularien im Anti-Doping-Kampf müsse stärker als bisher verfolgt werden", fordern Deutschlands Athleten.

Die deutschen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler müssen indessen auch aufpassen, dass der Schuss nicht nach hinten losgeht. Es ist erwiesen, dass aus der ehemaligen Dopinghochburg DDR viel Knowhow in den gesamten Sport Deutschlands eingeflossen ist. Etwas Ähnliches wie Russlands Leichtathleten könnte beispielsweise bald auch Deutschlands Biathleten drohen, ohne dass man überrascht sein müsste.

(bert/Si)

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