Deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt im Fall Kurnaz
publiziert: Montag, 8. Jan 2007 / 13:39 Uhr

Tübingen - Nach den Misshandlungsvorwürfen des ehemaligen Guantánamo-Häftlings Murat Kurnaz ermittelt die Staatsanwaltschaft Tübingen gegen zwei beschuldigte deutsche Elite-Soldaten.

«Die Ermittlungen dauern an», hiess es bei der Staatsanwaltschaft.
«Die Ermittlungen dauern an», hiess es bei der Staatsanwaltschaft.
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Den Angehörigen des Bundeswehr-Kommandos Spezialkräfte (KSK) werde gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung im Amt vorgeworfen, teilte die Behörde mit. Damit ist die drohende Verjährung abgewandt, ein späteres Strafverfahren bleibt möglich.

«Die Ermittlungen dauern an», hiess es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Insbesondere sollen die beiden Verdächtigen vernommen werden.

Kurnaz, ein in Deutschland lebender Türke, hatte ausgesagt, ein KSK- Mann habe ihm im Januar 2002 in einem Gefangenenlager in Afghanistan den Kopf auf den Boden geschlagen. Ausserdem sei er getreten worden. Bei den Misshandlungen sei ein zweiter Soldat anwesend gewesen.

Kurnaz war Ende 2001 in Pakistan festgenommen worden. Er wurde nach Afghanistan verschleppt und schliesslich vier Jahre lang im US-Lager Guantánamo auf Kuba festgehalten. Im August 2006 kam Kurnaz frei.

(fest/sda)

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